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PS3-Verkäufe stagnieren Sony in den roten Zahlen


Sony musste im vergangenen Quartal einen Nettoverlust von 15,5 Milliarden Yen (knapp 138 Millionen Euro) verzeichnen und einen Verkaufseinbruch von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen.

Sony musste im vergangenen Quartal einen Nettoverlust von 15,5 Milliarden Yen (knapp 138 Millionen Euro) verzeichnen und einen Verkaufseinbruch von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr hinnehmen.

Sony macht das fatale Erdbeben in Japan vom März dieses Jahres für die finanzielle Durststrecke verantwortlich. Verzögerungen in der Produktion sowie Probleme mit Zulieferern sorgten für Engpässe bei Sony.

Neben der Naturkatastrophe gibt Sony aber auch "ungünstigen Wechselkursen" und einer allgemeinen "Verschlechterung der Bedingungen für das Elektronikgeschäft" eine Teilschuld am Verlust.

Der Geschäftszweig der am meisten betroffen war, ist der TV-Bereich. Hier musste Sony seine Prognose für den Rest des Jahres nach unten korrigieren.

Sonys Computer-Entertainment-Abteilung dagegen hatte Interessantes zu berichten. PlayStation-3-Verkäufe sind, wahrscheinlich aufgrund des Hack, zurückgegangen, während die Verkaufszählen für PS2 relativ stabil blieben und "nur" um einige Hunderttausend im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind.

Das PSP-Handheld wurde dagegen häufiger verkauft. Sony konnte im Vergleich zum Vorjahr 600.000 Stück mehr davon verkaufen - sicher auch aufgrund von Sonys attraktiver Preisgestaltung.

Bezüglich der Hack-Attacken sagt Sony: "Vor kurzem erreichten die Logins in das PlayStation Netzwerk in Nordamerika wieder ein ähnliches Level wie vor den Hack-Attacken."

TR Tech Radar

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