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Speicherkarten: Gelöschte Fotos sind nicht weg

Was von Festplatten bekannt ist, gilt auch für Speicherkarten, wie sie in Digitalkameras eingesetzt werden: Gelöschte Bilder lassen sich leicht wiederherstellen. Wer Datenträger weitergibt, sollte diese vorher mit Spezialsoftware löschen. Sonst kann es peinlich werden.

Von Ulrike Beseke und Sönke Wiese

Speicherkarten: Gelöscht geglaubte Daten sind oft noch abrufbar

Speicherkarten: Gelöscht geglaubte Daten sind oft noch abrufbar

Gelöscht bedeutet nicht gleich sicher vernichtet: Auf vermeintlich leeren Speicherkarten lassen sich noch Hunderte von Fotos in bester Qualität finden - wenn sie nicht mit einem speziellen Programm überschrieben wurden. Und so landen in den Händen Fremder mitunter intimste Schnappschüsse, die höchstens der eigene Freund sehen sollte ...

Die Firma O&O Software hat 115 Speicherkarten online bei Ebay ersteigert und untersucht, wie sicher die Daten auf ihnen gelöscht waren. Ergebnis: Von 83 Chips ließen sich die ehemals gespeicherten Fotos wieder herstellen, insgesamt 3100 Bilder rekonstruierte O&O. Wirklich komplett "sauber" waren nur knapp 28 Prozent der erworbenen Speicherkarten.

Das gefundene Material taugt für ein Sittengemälde der Hobbyfotografen. Die Deutschen lieben es offenbar, halbnackt zu posieren und sich in erotischen Situationen aufzunehmen. Andere Bilder sind nur auf den ersten Blick unverfänglich: Manche Fotoserien zeigen zum Beispiel eindrucksvoll, wie Männer vom romantischen Liebhaber plötzlich "zur Sau" mutieren, wenn sie in Gesellschaft ihrer Kumpels sind.

Die Nachlässigkeit beim Löschen der privaten Aufnahmen ist vor allem deswegen brisant, weil sich bei einem Verkauf beispielsweise über Online-Börsen problemlos die Personendaten zuordnen lassen. So haben die Käufer Namen und Anschrift von den Nackedeis auf den Bildern - die von der Peinlichkeit nichts ahnen.

Eine sichere Methode zum Löschen der sensiblen Daten ist das mehrfache Überschreiben der Speichermedien. Dazu braucht man spezielle Software, eine Übersicht findet sich in der Bilderstrecke "Die besten Aufräumehelfer". Außerdem bietet stern TV in Kooperation mit O&O Software das Programm "Safe Erase" kostenlos zum Download an (siehe Kasten)

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?