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Neue Browser-Version: Firefox: Das neueste Update schiebt Datensammlern einen Riegel vor

Der Firefox-Browser steht in einer neuen Version zum Download bereit. Diese macht es der Werbe-industrie nicht nur schwerer, die Nutzer durchs Netz zu verfolgen. Auch nervige Pop-Ups gehören der Vergangenheit an.

Firefox 72 macht Datensammlern das Leben schwerer

Firefox 72 macht Datensammlern das Leben schwerer

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Trotz aller Google-Dominanz ist Firefox immer noch einer der populärsten Browser in Deutschland. Nun steht er in einer aktualisierten Version zum Download bereit: Firefox 72 bringt zahlreiche Verbesserungen in puncto Sicherheit, so wurden etwa elf Sicherheitslücken gestopft. Fünf der Schwachstellen werden als besonders gefährlich eingeschätzt, insofern lohnt sich das Update auf die neue Version allein aus Sicherheits-Gründen.

Es wird schwerer für die Werbe-Industrie

Vor allem aber verbessert Firefox 72 die Privatsphäre der Nutzer. So wurde der integrierte Trackingschutz ausgeweitet, der Browser versucht nun also standardmäßig, alle Elemente zu blockieren, welche das sogenannte Fingerprinting (mehr dazu lesen Sie hier) betreiben. Die Technologie erlaubt es Werbekunden, Nutzer quer durchs Netz zu verfolgen, um sie beziehungsweise ihre Geräte eindeutig zu identifizieren.

Auf diese Weise ist es möglich, umfassende Profile über einzelne Nutzer zu erzeugen. In der Praxis kann das zur Folge haben, dass man sich etwa auf einem Profil über Kinderkrankheiten informiert und auf einer später angeklickten Webseite Werbeanzeigen für Windeln angezeigt bekommt.

Keine nervigen Pop-ups mehr

Außerdem blockt Firefox in Version 72 automatisiert Pop-Ups von Webseiten. Einige Webseiten - darunter auch stern.de - nutzen Browser-Benachrichtigungen, um die Anwender über Neuigkeiten zu informieren. Dafür ist zwingend eine Bestätigung seitens des Anwenders erforderlich. Diese Nachfragen werden nun geblockt, können bei Bedarf aber erreicht werden, indem man auf Sprechblase in der Adresszeile klickt. Bereits erlaubte Benachrichtigungen werden ganz normal weiter empfangen.

Die Firefox-Macher begründen diesen Schritt damit, dass der Großteil der Nutzer die Mitteilungen als störend empfindet. Einem Blogeintrag zufolge erlauben weniger als 0,5 Prozent der Nutzer solche Pop-Ups. Ein katastrophaler Wert, "der ein deutliches Bild über die Nutzererfahrung im Netz zeichnet". Firefox nennt auch konkrete Zahlen: In einem Monat wurden Firefox-Nutzer 1,63 Milliarden Pop-Up-Anfragen angezeigt, nur 23,66 Millionen wurden akzeptiert.

Hände tippen an einem Laptop

Firefox auf Platz zwei

Firefox war einmal der populärste Browser der Deutschen, wurde mittlerweile aber von Google Chrome überholt. Auf dem Desktop dominiert hierzulande der Chrome-Browser mit 45 Prozent, Firefox folgt mit rund 25 Prozent. Die große Überraschung: Auf Platz drei landet Apples Safari-Browser (10,77 Prozent), erst dann kommen Microsofts Browser Edge und Internet Explorer.

Mobil ist der Firefox deutlich abgeschlagen: Gerade einmal 1,4 Prozent der Smartphone-Nutzer surfen auf ihrem Mobilgerät mit Firefox. 54 Prozent der Zugriffe erfolgen mit Googles Chrome, dem vorinstallierten Browser auf allen Android-Geräten. Danach folgt der iPhone-Browser Safari mit 27,7 Prozent, auf Platz drei landet Samsungs Internet-Browser.

Quellen: Mozilla

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cf
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