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TESTS: NightSparks 1.0

Vor uns funkelt die Skyline einer amerikanischen Stadt im schwarzen Nichts der Nacht. Da! Eine Rakete schießt in den Himmel, explodiert, lässt bunt gleißende Funken regnen. Und schon wird die nächste Rakete abgefeuert. Schlimm wird's nur, wenn das Feuerwerk vorbei ist.

Programm: NightSparks 1.0

System: Windows 95

Autor: ZapSpot

Preis/Sprache: Freeware / englisch

Dateigröße: 566 KB

Vor uns funkelt die Skyline einer amerikanischen Stadt im schwarzen Nichts der Nacht. Da! Eine Rakete schießt in den Himmel, explodiert, lässt bunt gleißende Funken regnen. Und schon wird die nächste Rakete abgefeuert. Schlimm wird's nur, wenn das Feuerwerk vorbei ist. Denn dann fordert NightSparks den Spieler auf, das Feuerwerk in genau der gleichen Zusammensetzung noch einmal zu zünden.

NightSparks ist letztendlich nichts anderes als eine besonders pfiffige Variation der alten Senso-Idee. Erst zischt nur eine Rakete in den Himmel und explodiert in einer bestimmten Farbe. Da ist es wirklich leicht, anschließend per Mausklick auf einen Farb-Button genau die gleiche Rakete noch einmal nach oben zu schicken. Im nächsten Rundgang sind es aber schon zwei Raketen, dann drei, vier und fünf. Schnell lässt die Konzentration nach und schon ist eines von drei Leben verbraucht. Wer genau weiß, dass er eine Rakete übersehen hat, kann sich das Feuerwerk insgesamt dreimal zeigen lassen. Ziel ist es natürlich, das leuchtende Gewitter abgefackelter Schwermetalle so lange wie möglich nachklicken zu können. NightSparks lässt sich in drei Schwierigkeitsgraden spielen. Im einfachsten Spielmodi gibt es nur vier Farben für die Raketen, im schwierigsten Grad sind es bereits acht.

Das kostenlose Spiel wird von einem Online-Dienst namens ZapSpot zur Verfügung gestellt. Und jetzt kommt der Clou: In einer Auswahlbox lassen sich auch noch die kostenlosen Games ColorBreak, SortSport, Peh Pai, BubbleBound, FenceOut und Moeboid markieren. Sie werden dem Anwender per E-Mail zugestellt. Und wer sich in eine Liste einträgt, erhält fortan jede Woche ein neues Windows-Spiel elektronisch zugeschickt. Der für Spieler natürlich äußerst interessante Lieferanten-Service finanziert sich über Werbeeinblendungen im Spielefenster.

Carsten Scheibe

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