HOME

Nissan Skyline GT-R: Silberpfeil ohne Stern

Die Spione auf der Nordschleife hatten es schon lange befürchtet, dass japanisches Unheil drohe. Seit zwei Jahren ist der Nissan Skyline GT-R weltweit auf Entwicklungstour. Die Weltpremiere wird vielen Angst machen.

Von Stefan Grundhoff

Nein, noch geht in Stuttgart und München nicht das Heulen und Zähneklappern los. Denn, dass ein neuer Skyline auf Erde herabschweben würde, war schon seit langen bekannt. Der Vorgänger, in Europa nur etwas für ausgesprochene Asienkenner, hatte sich bei zahlreichen Rundstreckenrennen in den 90er Jahren bereits einen Namen wie Donnerhall erarbeitet. Der asiatische Supersportler war auch in Europa nur als Rechtslenker zu bekommen. In England sind es Raritäten, in Deutschland gibt es kaum eine Handvoll - alles Eigenimporte. Das dürfte beim neuen Nissan Skyline GT-R, der auf der 40. Tokyo Motor Show seine Publikumspremiere feierte, anders werden.

Zwar startet auch der Neuling erst am 6. Dezember in Japan, kommt dann über die USA auch in Europa auf den Markt; jedoch wohl erst Anfang 2009. Diesmal als Linkslenker und mit einem neu entwickelten und doppelt aufgeladenen V6-Triebwerk mit 480 PS. Der Nissan GT-R legte auf der Eifel-Achterbahn rund 5.000 Kilometer im Renntempo zurück. Dabei fuhren die Testpiloten konstant Rundenzeiten von knapp unter acht Minuten.

Schnell, sehr schnell

480 PS und Allradantrieb - kennt man auch vom Porsche 911 Turbo. Ein weiterer Konkurrent, der neue BMW M3, der in Tokio erstmals als Limousine zu bewundern ist, kann gerade einmal 420 PS aufbieten. Die Konkurrenz hat gerade in Europa und den USA imposante Imagevorteile. Doch auf der Rennstrecke dürften sich am neuen Skyline GT-R viele die Zähne ausbeißen. Zudem kostet er nicht einmal 50.000 Euro. Er ist schnell, sehr schnell und hoch technisiert. Der 3,8 Liter große Sechszylinder mit doppelter Turboaufladung leistet 353 kW/480 PS bei 6.400 U/min. Das maximale Drehmoment von 588 Nm liegt zwischen 3.200 und 5.200 Touren an. Die Schaltvorgänge geschehen Dank neuem Doppelkupplungsgetriebe in Millisekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei weit über 300 km/h, wobei der Durchschnittsverbrauch bei kaum mehr als acht Litern SuperPlus auf 100 Kilometern liegen soll. Die Quadratur des Kreises?

Renault-Nissan-Imperator Carlos Ghosn war vor Monaten eigens an den Nürburgring geeilt, um sich bei der letzten Abnahmefahrt ein eigenes Bild vom unspektakulär designten Kraftprotz zu machen. Vom Flughafen zur Rennstrecke verzichtete Ghosn auf die geplante Shuttle-Limousine und chauffierte den getarnten Prototypen eigenhängig in die Grüne Hölle. Die Eifel schloss den neuen Asienrenner gleich ins Herz und belohnte Piloten, Entwickler und den stolzen Carlos Ghosn gleich mit einer Fabelzeit. Die Nordschleife wurde in 7,38 Minuten durchflogen - der Nissan Skyline GT-R ist seitdem der schnellste Serienproduktionswagen auf dem Eifel-Geschlängel.

Oldtimer Mercedes C111: Die Experimentalflunder aus Stuttgart

Technisches Flaggschiff

Mit einem Augenzwinkern weisen die Nissan-Entwickler darauf hin, dass es im Nordschleifen-Teilstück "Kesselchen" noch etwas nass war. "Der neue Nissan GT-R ist ein ungewöhnlicher Wagen, ein technisches Flaggschiff, das Nissans Begeisterung für das Auto ausdrückt", sagt Carlos Tavares, Executive Vice President für Unternehmens- und Produktplanung. "Er ist auf Höchstleistungen unter allen Bedingungen ausgelegt. Kein anderes Auto bietet diese Kombination aus Geschwindigkeit, Komfort, universellem Einsatzbereich, unverwechselbarem Design und exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie seine Vorgänger, die das berühmte GT-R-Emblem trugen, ist auch der neue GT-R ein technisches Wunderauto mit zahlreichen Stärken. Daher sagen wir: Er ist für jeden, überall und zu jeder Zeit zu haben."

Worte, die man weder in München noch Stuttgart gerne hören wird. 7,38 Minuten heißt viel Arbeit für Porsche und Co. Dabei ist es nicht allein der Motor, der die Rundenbestzeit des neuen Fabel-Nissans möglich machte. Vielmehr wurde bei der Entwicklung des Skyline GT-R besonders viel Wert auf Aerodynamik, Grip und Abtrieb gelegt. Dabei soll der GT-R nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch im harten Alltagsgeschäft - bei Sonne, Regen und Schnee - bestehen können. Trotzdem ist das Design zwar ohne besondere Highlights, aber alles andere als langweilig.

Alarmglocken in Stuttgart und München

Der Kunde des Nissan Skyline GT-R soll nicht nur im Fahrbetrieb spüren, dass er einen echten Rennwagen bewegt. Nissan gibt nicht nur eine besondere Garantie mit Überprüfungen in den ersten drei Jahren, sondern auch regelmäßige Messungen von Motor, Fahrwerk, Getriebe und Elektronik - zum ersten Mal nach den ersten 1.000 gefahrenen Kilometern. Der Preis für den neuen Nissan Skyline GT-R beginnt bei 7.770.000 Yen, was weniger als 49.000 Euro entspricht. Spätestens jetzt sollten in München und Stuttgart doch einige Alarmglocken angehen. Den ersten Käufer gibt es schon - Carlos Ghosn.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(