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Neues Spiel der "Angry Birds"-Macher Knobeln mit Amazing Alex


"Amazing Alex" ist das neueste Spiel der "Angry Birds"-Macher Rovio. Statt wütender Vögel gibt es nun kleine Physikrätsel - und die machen fast genauso süchtig wie die skurrile Schweinehatz.
Von Christoph Fröhlich

Wie kommt der Fußball in den Wäschekorb? Ist doch klar: Der Tennisball fällt herunter, schmeißt das Buch um, das wiederum löst einen Domino-Effekt aus, der letzte Schmöker kracht gegen den Fußball, der über das Regal in den Wäschekorb rollt. Willkommen in "Amazing Alex", dem neuesten Spiel von Rovio. Hinter dem intelligenten Puzzlespiel mit Alltagsgegenständen stecken die Köpfe vom Smartphone-Hit "Angry Birds", doch statt wütende Vögel mit riesigen Schleudern durch die Gegend zu schießen, muss der Spieler kleine Physikrätsel lösen.

Das Spielprinzip ist nicht neu und orientiert sich stark an der Denkspiel-Reihe "Crazy Machines" aus dem Jahr 2004. Auch dort galt es, ein Objekt von A nach B zu bringen. Mal muss ein angebundener Luftballon nach oben fliegen, ein anderes Mal ein Tennisball in einen schwingenden Eimer befördert werden. Um die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, muss man mehr oder weniger komplizierte Kettenreaktionen aufbauen: Bekommt man den Fußball noch relativ leicht in den Wäschekorb, muss man später mit Regalen, Röhren, Scheren, Billardkugeln, Schnüren und Eimern hantieren.

Leicht zu lernen, hart zu meistern

Zu Beginn ist "Amazing Alex" noch kinderleicht, ja fast langweilig, später zieht der Schwierigkeitsgrad stark an. Wer alle Rätsel perfekt abschließen möchte, dürfte mehr als einen Anlauf pro Level brauchen. Insgesamt gibt es mehr als 100 Aufgaben, weitere Rätsel will der Hersteller in unregelmäßigen Abständen nachliefern.

Die Suchtgefahr ist ähnlich groß wie bei der Schweinehatz "Angry Birds", allerdings ist es "Amazing Alex" weniger skurril. Statt im Dschungel von Rio ("Angry Birds Rio") oder auf der Mondoberfläche ("Angry Birds Space") spielt Alex in seinem Klassenzimmer oder einem Baumhaus. Auch die Steuerung hakt hin und wieder, vor allem wenn man mehrere Gegenstände dicht beieinander platzieren muss. Die Hintergrundgeschichte ist ähnlich banal wie die der Vorgängerspiele. Aber mal ehrlich: Wen interessiert schon, warum Alex die Rätsel lösen muss. Hauptsache, es gibt genug davon. Genau das ist aber ein Manko, geübte Gamer dürften "Amazing Alex" schnell durchgespielt haben.

Das Spiel gibt es für Apple- und Androidgeräte. Im Google Play Store kostet die Vollversion von "Amazing Alex" 81 Cent, bei iTunes ist es mit 79 Cent etwas billiger. Die HD-Version für das iPad schlägt mit 2,39 Euro zu Buche, für Android-Tablets kostet es 2,45 Euro. Wer erst einmal hineinschnuppern möchte, kann auch die kostenlose Testversion mit 16 Leveln laden.

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