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Tim Cook: Apple-Chef schürt TV-Spekulationen

Tim Cook droht Apple-Jüngern auf einer hochkarätigen Techkonferenz mit noch mehr Geheimhaltung. Zugleich heizt er aber die Spekulationen über einen Apple-Fernseher an.

von Helene Laube, San Francisco

Mit dem Thema Fernsehen ist Apple-Chef Tim Cook noch nicht durch. Und das, obwohl die vor fünf Jahren eingeführte Settop-Box Apple-TV nur mäßigen Erfolg hat. "Es ist zwar uncharakteristisch für uns, aber wir bleiben im Apple-TV-Geschäft. Dieser Bereich ist für uns von größtem Interesse", sagt Cook am Dienstagabend im südkalifornischen Palo Ranchos Verdes, wo die hochkarätige Techkonferenz "D: All Things Digital" steigt.

Apple werde weiter "an dem Faden ziehen und schauen, wohin uns das führt". Ob der Faden möglicherweise ins Fernsehgerät führen könnte, sagt Cook freilich nicht direkt. Nur so viel: "Ich glaube, die meisten Leute würden sagen, dass der Fernseher nicht ein Bereich ihres Lebens ist, der sie völlig zufrieden stellt." Laut Cook verkaufte Apple vergangenes Jahr 2,8 Millionen Apple-TV-Boxen - und immerhin 2,7 Millionen in den ersten Monaten dieses Jahres.

Kommt der iTV?

Der 51-jährige Apple-Chef schürt mit seinen Aussagen die seit Jahren kursierenden Gerüchte, dass der Technologiekonzern aus dem Silicon Valley einen eigenen Fernseher entwickelt. Cooks Vorgänger und Mentor Steve Jobs nährte immer wieder geschickt die Spekulationen. "Ich möchte einen integrierten Fernseher schaffen, der einfach zu nutzen ist", sagte Jobs seinem Biografen Walter Isaacson, bevor er im vergangenen Oktober an Krebs starb. Er würde sich mit allen anderen Geräten des Nutzers und Apples Online-Dienst iCloud synchronisieren. "Ich habe es endlich geknackt", sagte Jobs. Was er genau meinte, blieb offen.

Sein Nachfolger Cook wurde am Dienstagabend eineinhalb Stunden lang von den Journalisten Kara Swisher und Walt Mossberg sowie dem Publikum befragt. Es ist sein erster Auftritt auf der exklusiven Technologiekonferenz, die das Technologieblog "All Things Digital" des "Wall Street Journal" zum zehnten Mal veranstaltet. "WSJ"-Inhaber und News Corp.-Chef Rupert Murdoch, der seit Monaten mit dem Abhör- und Bestechungsskandal in Großbritannien weltweite Schlagzeilen macht, sitzt entspannt im Publikum und lächelt.

Noch mehr Geheimhaltung

Um keinerlei Wettbewerbsvorteile zu verschenken, wird Apple noch verschwiegener - obwohl schon jetzt kein Unternehmen so verschlossen ist. Die notorische Geheimhaltung führt im Vorfeld von Produktankündigung immer zu weltweiten und öffentlichkeitswirksamen Spekulationen unter Analysten, Journalisten und Bloggern. "Wir werden die Geheimhaltung rund um unsere Produkte stark erhöhen", kündigt Cook an.

Cook verspricht zugleich, dass Apple transparent werden soll: bei der Verantwortung der Zulieferer, den Arbeitsbedingungen in China oder dem Umweltschutz. "In dem Bereich wünsche ich mir, dass die Leute uns kopieren", frotzelt der Vorstandschef. Der US-Konzern steht aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen in den chinesischen Fabriken seiner Zulieferer in der Kritik. Von Greenpeace wird ihm vorgeworfen, den Energiebedarf für seine Rechenzentren mit Strom aus aus schmutzigen Kohlekraftwerken zu decken.

Wer gehofft hatte, dass Cook in Südkalifornien neue Produkte enthüllen würde, wird enttäuscht. Der Apple-Chef sagte zwar, dass sein Konzern die Einführung "unglaublicher" neuer Produkte vorbereite - mehr als die Floskel gibt es aber nicht. Fans warten etwa auf das neue iPhone. Einige Beobachter vermuten, dass Cook es auf Apples Entwicklerkonferenz, die am 11. Juni in San Francisco startet, zeigen könnte.

Zahlreiche Analysten rechnen indes erst im Herbst damit. Auf der fünftägigen Entwicklerkonferenz dürfte vor allem Software wie Mountain Lion, die neue Version von Apples Computerbetriebssystem, sowie iOS 6, die neue Version des iPhone- und iPad-Betriebssystems, im Rampenlicht stehen. Möglich ist auch, dass Cook neue Computer präsentieren wird.

FTD
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.