VG-Wort Pixel

Klickhit-Video So cool plant Barack Obama für die Zeit nach dem Weißen Haus

US-Präsident Barack Obama geht mit Sonnenbrille durch die mit Kronleuchtern beleuchteten Gänge des Weißen Hauses
Karrieretipps: Barack Obama (l.) lässt sich vom Republikaner John Boehner (r.) beraten, womit er nach seiner Präsidentschaft seine Zeit verbringen könnte
© facebook.com/WhiteHouse
Was macht US-Präsident Barack Obama eigentlich nach dem Ende seiner Amtszeit? Antworten auf diese Frage sucht er in einem Video, das nicht nur mit einer Menge Witz, sondern auch mit vielen prominenten Nebendarstellern aufwartet.

Was macht man nur mit seiner ganzen Zeit, wenn man nicht mehr in Amt und Würden ist? Diese Frage treibt US-Präsident Barack Obama um - zumindest in einem humorigen Video, das das Weiße Haus auf Facebook gepostet hat. Premiere gefeiert hat es auf Obamas letztem Dinner für die Journalisten, die aus dem Weißen Haus berichten. In den ersten 14 Stunden wurde der Clip mehr als drei Millionen Mal angesehen.

Die Fernsehnachrichten auf NBC melden die Sensation: Barack Obama will nach dem Ende seiner Amtszeit weitere zwei Jahre in Washington bleiben. Ein ungewöhnlicher Entschluss, ziehen sich ehemalige US-Präsidenten doch normalerweise schnell aus der Hauptstadt zurück. Ein Nachrichtensprecher verkündet, Obama werde vom "Commander in Chief" (Titel des US-Präsidenten als Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte, d. Red.) zum "Couch Commander". Das findet Obama, der die Nachrichten im Oval Office sieht, gar nicht lustig und flucht. Aber er fragt sich auch: "Was werde ich in den nächsten zwei Jahren in Washington D.C. machen?" Rat holt er sich unter anderem von Vize-Präsident Joe Biden, der aber keine echte Hilfe ist - Biden putzt lieber seine Sammlung identischer Sonnenbrillen. 

Barack Obama als Basketball-Coach?

Beim Basketball-Team Washington Wizards legt man einfach auf, als Obama sich als Co-Trainer anbietet. Und das, obwohl er doch schon einige Male das Team seiner Töchter gecoacht habe.

Auch, als er einen neuen Führerschein beantragen will, stößt Obama auf Widerstand. In der Führerscheinstelle bezweifelt die Dame hinter dem Schalter, dass Obamas Geburtsurkunde echt ist - eine Anspielung auf nicht zuletzt von Donald Trump angeheizte Gerüchte, Obama sei gar nicht in den USA geboren und hätte somit gar nicht US-Präsident werden dürfen.

Ausgerechnet ein Republikaner hilft

Als Obama mit dem Smartphone seiner Frau ein Snapchat-Video postet, wird es Michelle Obama zuviel. Sie rät ihrem Mann, sich Hilfe zu suchen. Die findet Obama schließlich ausgerechnet bei einem politischen Widersacher: beim Republikaner John Boehner, ehemaliger Sprecher des US-Repräsentantenhauses. Der war im Oktober 2015 zurückgetreten und weiß also, wie das Leben nach dem Ende einer politischen Karriere weitergehen kann. Was er Obama rät und wer in dem Video noch alles in Nebenrollen auftritt, sehen Sie am besten selbst. Viel Spaß!

tkr

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker