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"Collection #1": So erkennen Sie mit zwei Klicks, ob Sie gehackt wurden

Unter dem Namen "Collection #1" ist im Netz ein gewaltiger Datensatz mit Login-Informationen aufgetaucht. Wieder einmal stellen sich viele User die Frage: Wurde ich auch gehackt? Wir erklären, wie Sie das mit wenig Aufwand erkennen können - und wie Sie dann vorgehen müssen.

Hacker haben nicht nur staatliche Institutionen im Visier (Symbolbild)

Hacker haben nicht nur staatliche Institutionen im Visier (Symbolbild)

Getty Images

Wurde ich gehackt? Diese Frage stellen sich aktuell viele Deutsche. Zunächst machte der Bundestag-Hack Schlagzeilen, und nun wurde bekannt, dass ein gewaltiger Datensatz mit Hunderten Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern unter der Bezeichnung "Collection #1" im Netz aufgetaucht ist. Die Antwort ist leider nicht so einfach herauszufinden, wie man sich das wünschen würde. Das Problem: Hacker haben ein hohes Interesse daran, nicht von Ihnen entdeckt zu werden - und tarnen sich entsprechend. Trotzdem gibt es einige gute Hinweise und klare Warnsignale. Hier erfahren Sie, wie man sie erkennt.

Tobias Schrödel

Sind meine Accounts sicher?

Die knapp 773 Millionen verschiedenen E-Mail-Adressen und über 21 Millionen im Klartext lesbaren unterschiedlichen Passwörter, die unter "Collection #1" gesammelt sind, stammen wohl aus vielen einzelnen Datendiebstählen und Tausenden verschiedenen Quellen, schrieb der australische IT-Sicherheitsexperte Troy Hunt in einem Blogeintrag. Die Sammlung tauchte erst auf der Cloud-Plattform Mega auf, wo er inzwischen laut Medienberichten wieder gelöscht wurde. Wie aktuell der Datensatz ist, war zunächst unklar.

Ob auch Sie Opfer eines bekannten Daten-Hacks waren, lässt sich mit wenig Aufwand herausfinden. Gleich mehrere Seiten bieten Datenbanken an, in denen man nach Eingabe der eigenen E-Mail herausfinden kann, ob die eigenen Daten bei einem der großen Hacks erbeutet wurden. Keine Sorge: Alle vier Seiten stammen von seriösen Diensten, etwa dem Hasso-Plattner-Institut.

Warnsignal: Log-Ins von anderen Rechnern

Viele Dienste warnen ihre Nutzer, wenn sie sich plötzlich von unbekannten Geräten oder von ungewöhnlichen Orten einloggen. Nehmen Sie diese Warnungen unbedingt ernst! Sollten tatsächlich nicht Sie selbst für den Log-In verantwortlich sein, rufen Sie schleunigst die entsprechende Seite auf und ändern Sie das Passwort . Gehen Sie dabei direkt auf die Seite, klicken Sie sicherheitshalber nicht auf Links in den E-Mails. Schließlich könnte es sich auch um einen Phishing-Versuch handeln. Aktivieren Sie bei allen Diensten, die das erlauben, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, um Übernahmen vorzubeugen. Das mag im Alltag unbequemer sein, das ist die zusätzliche Sicherheit aber allemal wert.

Warnsignal: Freunde erhalten ungewöhnliche Nachrichten von Ihnen

Sollten sich Freunde und Bekannte bei Ihnen melden, weil sie merkwürdige Nachrichten über E-Mail oder Facebook von Ihnen bekommen haben, sollten Sie hellhörig werden. Es ist denkbar, dass Ihre Konten gekapert und für den Versand von Spam oder Abzock-Nachrichten benutzt wurden. Allerdings kann auch etwas anderes dahinter stecken: Mail-Absender können gefälscht werden, bei Facebook gibt es immer wieder Angriffe über kopierte Profile. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie trotzdem die Passwörter wechseln.

Warnsignal: Der Rechner agiert selbstständig

Wenn sich auf einmal der Mauszeiger auf dem PC bewegt, Software oder Apps von alleine auftauchen und Sie ständig auf Webseiten geleitet werden, auf die Sie nicht wollten, stimmt vermutlich etwas nicht. Trennen Sie am besten die Verbindung zum Internet und lassen ein Antiviren- und ein Adware-Programm über den Rechner oder das Smartphone laufen. AV-Test empfiehlt sowohl für Windows als auch für Android etwa die Programme von Kaspersky, Sophos und Symantec. Sollte das Phänomen danach weiter auftreten, sollten Sie über den Besuch bei einem Experten nachdenken. Sind alle Daten gesichert, ist eine Neuinstallation des Systems eine einfache und sichere Lösung. Mehr über den Schutz vor Trojanern finden Sie hier.

Mahnungen und geplünderte Konten

Sobald Mahnungen für nicht bestellte Produkte im Briefkasten landen oder das Konto leergeräumt wurde, ist es zu spät: Die gestohlenen Daten wurden bereits genutzt. Erstatten Sie sofort Anzeige und nehmen Sie Kontakt zu Händlern und der Bank auf. Ändern Sie sämtliche Passwörter der betroffenen Dienste.

Wie man seine Daten im Allgemeinen besser schützt und so Angriffe verhindert, erfahren Sie in diesem Text.


Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.