HOME

Consumer Electronics Show: Online-Musik - auch Sony und RealNetworks spielen mit X

Neue Online-Musikangebote sprießen zumindest in den USA derzeit förmlich aus dem Boden. Nach dem Erfolg von iTunes-Plattform und anderer Anbieter hat auch Sony eine eigene Musikplattform angekündigt. Gleiches gilt für RealNetworks.

Neue Online-Musikangebote sprießen zumindest in den USA derzeit förmlich aus dem Boden. Nach dem Erfolg von Apple mit seiner iTunes-Plattform und einer Reihe weiterer Anbieter hat nun auch Sony eine eigene Musikplattform auf der Konsumerelektronik-Messe CES in Las Vegas angekündigt. Unter dem Namen Connect sollen Musikstücke künftig für 99 Cent und die meisten Alben für 9,95 Dollar angeboten werden, teilte die amerikanische Division des japanischen Elektronikkonzerns mit. Auch der Multimedia-Anbieter RealNetworks kündigte auf der Messe wie erwartet den Start seines Online-Musikangebots für Ende Januar an.

Alle wollen mitspielen

Der Computerhersteller Apple hatte mit seiner im vergangenen April eingeführten Musikplattform iTunes großen Erfolg verbuchen können. Bis heute verkaufte das Unternehmen nach eigenen Angaben 30 Millionen Musikstücke online. Inzwischen gibt es in den Vereinigten Staaten eine ganze Reihe von Unternehmen, die mit ähnlichen Angeboten an dem Erfolg teilhaben wollen. Unter anderen planen Microsoft, Dell, HP, Pepsi, Coca Cola, Wal-Mart und Roxio eigene Plattformen oder sind bereits online.

Sony schickt auch Hardware ins Rennen

Parallel zu der derzeit in der Testphase befindlichen Musikplattform Connect will Sony America auch einen mobilen Player auf den Markt bringen. Auf dem Sony-eigenen Speicherformat der MiniDiscs sollen 45 Stunden Musik passen, hieß es. Nach Meinung von Analysten werden die Unternehmen in diesem Marktsegment das umsatzstärkste Geschäft eher mit dem Verkauf mobiler Abspielgeräte machen, da beim Online-Verkauf von Musik der größte Teil der Einnahmen für Lizenzrechte gezahlt werden müsse.

DPA