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Einwahl-CDs fürs Internet: 2,3 Millionen Menschen zahlen noch für AOL-Abos

Tonnenweise CDs, legendäre Spots mit Boris Becker: Anfang des Jahrtausends war AOL die Nummer eins im Netz. Das ist über zehn Jahre her - doch noch immer zahlen 2,3 Millionen Menschen für ein AOL-Abo.

Im Spätherbst des Jahres 1999 war alles noch ganz einfach: "Ich bin drin!", staunte Boris Becker damals im Fernsehen und sorgte so beim Internet-Provider AOL für klingelnde Kassen. Im Jahr 2002 hatte das Unternehmen weltweit 34 Millionen Kunden, im Fernsehen flitzte ständig das gelbe AOL-Männchen zur Primetime über den Bildschirm.

Um immer neue Kunden zu gewinnen, produzierte AOL tonnenweise CDs, die kostenlos verteilt wurden und auf denen sich die AOL-Zugangssoftware zum Einwählen ins Internet befand. Neukunden wurden zudem mit Gutscheinen über eine begrenzte Anzahl von Freistunden geködert. Angeblich sollen zum Höhepunkt der Kampagne knapp die Hälfte aller weltweit produzierten CDs mit einem AOL-Logo versehen gewesen sein.

143 Millionen mit alten Abos

Mit dem Boom kostengünstiger Internetflatrates fand das Geschäftsmodell sein Ende. Doch mit den Abonnenten von damals verdient AOL immer noch Geld, wie der jüngste Geschäftsbericht des Unternehmens zeigt. Demnach gibt es noch 2,3 Millionen Nutzer, die im Schnitt 20,86 US-Dollar monatlich zahlen, wie die Techseite "Recode" berichtet. Diese Abonnenten sorgen für etwa ein Viertel des gesamten Umsatzes, die Sparte erwirtschaftete einen operativen Gewinn von 143 Millionen Dollar - das ist mehr als der Gewinn aller anderen Unternehmenszweige zusammen.

Bereits im vergangenen Jahr sorgte der AOL-Geschäftsbericht für Aufsehen. In seinem Text "Der langsame Tod des Einwahlmodems" zeigte der Journalist Brian Fung von der "Washington Post", dass im August 2013 immer noch knapp zwei Prozent der amerikanischen Haushalte AOL nutzten - und das in einer Zeit von Streamingdiensten wie Spotify und Netflix.

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Christoph Fröhlich
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Füllhorn Rente 63 ?
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