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NSA-Skandal Google-Chef Schmidt warnt vor Folgen von Internet-Spionage


Der Spähskandal um den US-Geheimdienst NSA könnte handfeste Folgen für die Freiheit des Internets haben, befürchtet Google-Chef Eric Schmidt. Die Regierung in Washington müsse nun handeln.

Google-Chef Eric Schmidt hat vor schwerwiegenden Folgen der Internetspionage durch den US-Geheimdienst NSA gewarnt. "Am Ende droht das Internet zu zerbrechen", sagte Schmidt am Mittwoch auf einer Podiumsdiskussion in San Francisco. An der Veranstaltung nahmen neben dem Google-Chef weitere Vertreter der US-Internetbranche teil. Diese sorgt sich wegen des Wunschs vieler Länder, Daten als Konsequenz der Spähaffäre auf lokalen Servern und nicht mehr in den USA speichern wollen.

Die Idee, Server wichtiger Internetdienste auf heimischen Boden anzusiedeln, stehe in fundamentaler Opposition zum ursprünglichen Konzept des weltweiten Netzes, sagte Colin Stretch, Leiter der Rechtsabteilung von Facebook.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion appellierten an die US-Gesetzgeber, mit den Spionagepraktiken der US-Geheimdienste aufzuräumen. Nur so könne das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft in die US-Internetbranche zurückgewonnen werden.

ono/AFP AFP

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