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Google-Doodle: Der Mann, der vom Fliegen träumte

Der Traum vom Fliegen ist einer der ältesten der Menschheit. Der Luftfahrttechniker Otto Lilienthal hat sogar sein Leben dafür gegeben. Google widmet ihm heute, zu seinem 166. Geburtstag, ein Doodle.

Dass der Mensch nicht fliegen kann, wollte Otto Lilienthal einfach nicht wahrhaben. Er gab sein Leben für den Traum vom Fliegen - und hat die Luftfahrttechnik stark beeinflusst. Heute wäre sein 166. Geburtstag.

Obwohl er am 9. August 1896 westlich von Berlin mit einem seiner Flugapparate abstürzte, gibt Lilienthal heute als der erste erfolgreiche Flieger der Menschheit. Es waren seine grundlegenden Untersuchungen an Modellflügeln uns seine eigenen Flüge zwischen 1891 und 1896, die nur einige Jahre nach seinem Tod zur Verwirklichung des Motorflugs durch die Gebrüder Wright führte.

Das Doodle zeigt Lilienthal bei einem seiner Flugversuche mit einem selbst entwickelten Flugapparat, unter ihm neugierige Zuschauer samt Fotograf. Google bildet hier wohl einen von Lilienthals zahlreichen Flügen vom "Fliegeberg" in Berlin-Lichterfelde ab. Knapp 2000-mal soll er von dort gestartet sein, oft vor vielen Schaulustigen.

Seine erste Flugversuche startete Lilienthal bereits als Schüler, fasziniert von in der Luft gleitenden Vögeln. Er schnallte sich Bretter an die Arme, rannte einen Hügel hinunter und versuchte abzuheben. Jeder Fehlversuch brachte neue Erkenntnisse, die er in seinem Buch "Der Vogelflug als Grundlage der Fliegerkunst" festhielt. Aus einer Höhe von 15 Metern ist der Erfinder schließlich abgestürzt. Bis heute sind Lilienthals Erkenntisse die Grundlage der Fliegerei. Er hatte als erster den Zusammenhang zwischen Luftströmung und Auftrieb erkannt und die für das Fliegen entscheidenden Schlüsse gezogen.

jen
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