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Internet-Kriminalität: Trojaner lauert in Orkan-Mail

Immer wieder lassen sich Autoren von Computerschädlingen neue Tricks einfallen, um ihre digitalen Plagegeister an den Mann zu bringen. Kaum ist der Orkan an Deutschland vorbeigezogen, schwirren auch schon "Kyrill"-Viren durch das Netz. Mit makabrem Inhalt.

Getarnt als E-Mail-Nachricht zum Orkan "Kyrill" verbreitet sich ein Computerschädling über das Internet. Dabei handelt sich um einen Trojaner - ein Programm, das seinem Urheber Zugang zu fremden Rechnern beschaffen soll. Das teilte das auf Internetsicherheit spezialisierte Unternehmen Sophos mit. Verbreitet werde der Trojaner in E-Mail-Anhängen. Damit die Adressaten die infizierte Datei öffnen, behaupteten die Versender, der Anhang enthalte Informationen zu Todesopfern des Unwetters. Der Sturm hatte am Donnerstag und Freitag in Europa zahlreiche Menschen getötet.

Der Schädling trägt den Namen Troj/DwnLdr-FYD. Der Anhang sollte auf keinen Fall geöffnet, sondern zusammen mit der Mail sofort gelöscht werden, rieten die Experten

DPA / DPA
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