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Megaupload-Prozess: Polizei muss Kim Dotcom Festplatten zurückgeben

Die Razzia gegen Kim Dotcom und sein Megaupload-Imperium war spektakulär - und illegal. Ein Gericht hat nun entschieden, dass die Polizei die beschlagnahmten Festplatten zurückgeben muss.

Kim Dotcom erringt einen Teilsieg vor Gericht: Das FBI muss Kim Dotcoms beschlagnahmte Festplatten zurückgeben.

Kim Dotcom erringt einen Teilsieg vor Gericht: Das FBI muss Kim Dotcoms beschlagnahmte Festplatten zurückgeben.

Etappensieg für Megaupload-Gründer Kim Dotcom: Die neuseeländische Polizei muss alle beim Internet-Unternehmer Kim Schmitz beschlagnahmten Daten wieder herausgeben, die nicht direkt etwas mit den US-Ermittlungen gegen ihn zu tun haben. Das ordnete am Freitag Richterin Helen Winkelmann vom Obersten Gericht Neuseelands an. Die Durchsuchung von Schmitz' Anwesen im Januar 2012 war einem Urteil zufolge illegal, der US-Haftbefehl gegen Schmitz reichte dafür demnach als Rechtfertigung nicht aus.

Der Internet-Unternehmer Schmitz, der sich selbst inzwischen Kim Dotcom nennt, war am 20. Januar 2012 in seinem Haus in Auckland verhaftet worden, ist aber wieder auf freiem Fuß. Die USA werfen ihm vor, er habe mit seinem Unternehmen Megaupload von der Verbreitung illegaler Raubkopien profitiert. Für August ist eine Anhörung zu der Frage geplant, ob Schmitz an die USA ausgeliefert werden darf. Diese wurde aber bereits zweimal verschoben.

Kim Dotcom bekommt Festplatten zurück

Richterin Winkelmann ordnete nun an, dass die Polizei die beschlagnahmten Daten sichten und sortieren muss. Das für das Verfahren irrelevante Material müsse Schmitz zurückbekommen; von dem an die US-Polizei FBI gesandten Material müsse er Kopien bekommen. Die Polizei hatte sich gegen diese "langwierige und teure" Arbeit gewehrt - vergeblich. Auf Twitter schreibt Dotcom: "Eilmeldung: Das FBI muss illegal beschlagnahmte Festplatten zurückgeben."

Unklar bleibt, was mit den restlichen beschlagnahmten Beweismitteln geschehen wird. So konfiszierten die Fahnder unter anderem einige Luxusautos aus Kim Dotcoms Anwesen in Neuseeland.

cf/Reuters/Reuters
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.