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Millardenklage wegen Paypal: Ebay muss sich gegen "Patenttrolle" wehren

Hat Ebay mit seinem Online-Bezahldienst Paypal gegen die Patente anderer Unternehmen verstoßen? Ein US-Gericht wird das klären müssen, denn das Online-Auktionshaus wurde auf mehrere Millarden Dollar verklagt.

Ebay sieht sich in den USA mit einer Milliardenklage konfrontiert. Ein weithin unbekanntes Unternehmen bezichtigt das weltgrößte Internet-Auktionshaus, seine Technologie gestohlen zu haben. Derlei kostspielige Patentstreitigkeiten häufen sich in letzter Zeit.

XPRT Ventures verlangt von Ebay 3,8 Milliarden Dollar, weil das Auktionshaus ein von der Firma geschütztes Verfahren für Online-Bezahlsysteme einsetze. Eine Ebay-Sprecherin sagte am Mittwoch, die Klage werde geprüft. Man gehe aber davon aus, dass sie unbegründet sei. Das Internetunternehmen werde sich dagegen entschieden zur Wehr setzen.

Laut der Klageschrift hat XPRT im Jahr 2001 Ebay ein spezielles Online-Bezahlverfahren vorgestellt. Ebay habe dafür eine Geheimhaltungserklärung abgegeben. Zu dieser Zeit verlor das Auktionshaus mit seinem eigenen Bezahldienst Billpoint viel Geld. 2002 kaufte Ebay schließlich das noch heute verwendete Paypal.

XPRT wirft Ebay nun vor, in seinem Bezahldienst sechs Patente unrechtmäßig zu verwenden. Die Klage wurde bei einem Bezirksgericht im US-Staat Delaware eingereicht.

Angriff der "Patenttrolle"

Immer wieder tauchen kleine Firmen aus dem Nichts auf und verlangen hohe Summen von großen Konzernen. Einige Unternehmen haben sich sogar darauf spezialisiert, aus allgemein gefassten oder streitbaren Patenten Profit zu schlagen. In der Branche wird von "Patenttrollen" gesprochen.

Erst vor wenigen Tagen hat die Patentrechte-Firma NTP Klagen gegen die Smartphone-Hersteller Apple, Google, Microsoft, HTC, LG und Motorola eingereicht. Angeblich benutzen die Konzerne widerrechtlich eine Technologie zur Weiterleitung von E-Mails. Mit der Masche hat NTP vor vier Jahren vom Blackberry-Hersteller RIM 612,5 Millionen Dollar erstritten.

Lesen Sie dazu auch bei unserem Partner in der Schweiz, 20 Minuten Online: "Online-Auktionshaus mal anders - die lustigsten Angebote auf eBay"

DPA / DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.