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Netznutzung 2010: Die Deutschen surfen, surfen, surfen ...

Deutschland, Internetland: Die Netznutzung im Land nimmt weiter stark zu - vor allem per Handy. Das geht aus dem Jahresbericht der Bundesnetzagentur hervor. Mehr als drei Milliarden Gigabyte an Daten haben die Deutschen 2010 allein über ihre Festnetzanschlüsse geschaufelt.

Die Internetnutzung in Deutschland wächst weiter rasant. Über ihre Festnetzanschlüsse luden die Deutschen im vergangenen Jahr insgesamt 3,2 Milliarden Gigabyte Daten aus dem Internet herunter oder ins Internet herauf, wie aus dem Jahresbericht 2010 der Bundesnetzagentur in Bonn hervorgeht. Die Internetnutzung per Handynetz betrug zwar nur ein Fünfzigstel dieser Menge - sie lag 2010 bei gut 65 Millionen Gigabyte; dies war aber eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Nutzer wuchs auf gut 21 Millionen.

Zu den steigenden Datenmengen trägt auch bei, dass mittlerweile immer mehr Menschen über das Internet telefonieren: Ende 2010 nutzten laut Bundesnetzagentur rund 7,7 Millionen Menschen ausschließlich die sogenannte Voice-over-IP-Technologie (VoIP). Das ist vor allem bei den DSL-Anschlüssen vieler Wettbewerber der Deutschen Telekom der Fall, genauso bei Telefon- und Internetanschluss über das Kabelnetz. Ein Computer ist dafür nicht nötig: Anrufe sind weiterhin mit normalen Telefonen möglich.

Insgesamt telefonierten die Deutschen 2010 über ihre Festnetzanschlüsse etwa so viel wie 2009: Die Zahl der Gesprächsminuten sank nur leicht von 196,7 Milliarden auf 196,4 Milliarden. Davon liefen allerdings bereits 22 Prozent über VoIP, rund ein Fünftel mehr als 2009. Hinzu dürfte nach Schätzung der Bundesnetzagentur eine "nicht unerhebliche" Zahl von Telefonaten kommen, die von Computer zu Computer über Dienste wie Skype abgewickelt werden - vor allem bei Telefonaten ins Ausland. Diese Zahl werde aber nicht erfasst.

Angesichts der rasanten Steigerungen bei der Internetnutzung sei ein Ausbau der Telekommunikationsnetze in Deutschland dringend notwendig, erklärte Netzagentur-Chef Matthias Kurth: "Um die steigende Nachfrage zu bedienen, sind erhebliche Investitionen in den Ausbau der Netze erforderlich." 2010 sanken die Investitionen laut Jahresbericht der Behörde allerdings leicht - von 6,0 auf 5,9 Milliarden Euro. Dabei seien die Ausgaben der Konzerne für neue Technik im Festnetz gesunken, im Mobilfunk gleichgeblieben.

san/AFP/AFP
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.