HOME

Neue Gesetze und Schulüberwachung: Amerikas Kampf gegen Cybermobbing

Mobbing im Internet und damit verbundene Selbstmorde sorgen in den USA für Diskussionen. Mit einem Gesetz will Kalifornien sogenannte Rachepornos eindämmen, und eine Schule setzt auf Totalüberwachung.

Nach monatelangem Mobbing in sozialen Netzwerken sah die zwölf Jahre alte Rebecca aus Lakeland in den USA offenbar keinen Ausweg mehr. Sie schrieb zwei Freunden eine Lebewohlnachricht und sprang von einem Turm in einer stillgelegten Zementfabrik in den Tod. Wegen des andauernden Mobbings durch Gleichaltrige habe sie Rebecca von der Schule genommen, doch im Internet seien die Angriffe auf sie weitergegangen, berichtete ihre Mutter der "New York Times".

Cybermobbing wie im Fall von Rebecca betrifft nicht nur Kinder und Jugendliche. Auch Erwachsene haben darunter zu leiden, etwa durch sogenannte Rachepornos ("Revenge Porn"). Vor allem Männer laden dabei Nacktfotos und Sexfilme ihrer ehemaligen Partnerin auf speziellen Online-Plattformen hoch, häufig samt Name und Anschrift.

Dramatische Konsequenzen

Für die Opfer ändert sich das Leben durch Cybermobbing oft drastisch. Sie habe ihren Job bei einem Restaurant aufgeben müssen, und ein Mann habe begonnen sie zu stalken, berichtete eine 23-Jährige - eines der Opfer von "Revenge Porn" - der Zeitung. "Es ist ein einfacher Weg, Menschen arbeitsunfähig zu machen, ihre Beziehungen zu zerstören und sie sogar physischen Risiken auszusetzen", sagte Danielle Citron, Juraprofessorin an der Universität von Maryland, ebenfalls der "New York Times".

In Kalifornien wurde jetzt ein Gesetz verabschiedet, um besser gegen diese spezielle Form von "Cybermobbing" vorzugehen. Dort drohen Tätern nun Geldstrafen bis zu 1000 Dollar (rund 740 Euro) oder bis zu sechs Monate Haft. Bis jetzt habe es kein rechtes Mittel für die Strafverfolgungsbehörden gegeben, die Opfer zu schützen, sagte der kalifornische Senator Anthony Cannella der "Los Angeles Times". "Zu vielen wurde ihr Leben auf den Kopf gestellt, wegen der Taten von jemandem, dem sie vertraut hatten."

Kalifornischer Schulbezirk setzt auf Totalüberwachung

Ein Schulbezirk in Kalifornien hat wiederum selbst Maßnahmen gegen "Cybermobbing" ergriffen: Seit längerem lässt er eine externe Firma - Geo Listening - die Aktivitäten der Schüler in sozialen Netzwerken beobachten. Wie die "Los Angeles Times" berichtete, lässt die Verwaltung sich das rund 40.000 Dollar pro Jahr kosten. Pikant: Die Schüler erfuhren nicht offiziell von der Überwachung. Einige stießen erst auf der Online-Plattform "Facebook" auf einen Medienartikel darüber.

Der Leiter des Schulbezirks, Richard Sheehan, verteidigte die Überwachung. Der Bezirk sei erschüttert über Selbstmorde von Schülern und habe deshalb nach Wegen gesucht, diejenigen zu erreichen, die Hilfe suchen. Kritiker befürchten dagegen Probleme mit dem Recht der Schüler auf Meinungsfreiheit. Das Programm gehe weit über das Notwendige hinaus, um ihre Sicherheit zu gewährleisten, sagte Brendan Hamme, Anwalt der Amerikanischen Union für Bürgerrechte in Süd-Kalifornien, der "Los Angeles Times". Es greife in ihre Privatsphäre und ihr Verhalten außerhalb der Schule ein.

Gegenüber dem "Revenge-Porn"-Gesetz in Kalifornien hegen Kritiker ähnliche Bedenken. Bisher existierte nur in New Jersey ein Gesetz, das eine strafrechtliche Verfolgung der Täter möglich macht. In Florida und Missouri waren ähnliche Gesetze dagegen nicht verabschiedet worden oder wurden von Gerichten zurückgenommen.

Lisa Wolf, DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.