HOME

Operation UnManifest: Anonymous nimmt Breivik ins Visier

Das Hackerkollektiv Anonymous hat ein weiteres Ziel auserkoren: Anders Behring Breivik. Mit der "Operation UnManifest" soll das wirre Pamphlet des Attentäters von Oslo und Utøya lächerlich gemacht und aus dem Netz verdrängt werden.

Von Ralf Sander

Die Hackerguerilla Anonymous gibt keine Ruhe: Nach seinen jüngsten Diebstählen von Daten bei GIS, der österreichischen GEZ, und der italienischen Cyberpolizei hat sich der lose Verbund von Hacktivisten ein weiteres Opfer gesucht: Anders Behring Breivik, den Attentäter von Oslo und Utøya. Diesmal geht es den Hackern allerdings nicht darum, in Datenbanken einzudringen oder Server lahmzulegen. Ihr Ziel ist ein einfaches PDF-Dokument.

Bevor Breivik mehr als 70 Menschen tötete, hatte der 32-Jährige seine wirre Gedankenwelt in einem mehr als 1500 Seiten dicken Manifest beschrieben und im Internet veröffentlicht. Dieses Pamphlet mit dem Titel "2083. A European Declaration of Independence" nimmt Anonymous mit der "Operation UnManifest" aufs Korn. In einem im Internet veröffentlichten Aufruf fordern die Hacker die Weböffentlichkeit auf, das Dokument im Web zu suchen - und zu verändern. "Ändert es, fügt blödes Zeug hinzu, entfernt Teile, bearbeitet seine [Breiviks, d. Red] Fotos", heißt es in dem Vorschlag.

Danach solle das veränderte Dokument unter dem Originalnamen wieder im Web veröffentlicht werden und auf so vielen Wegen wie möglich verbreitet werden. Unter einem Schwall von Quatsch-Versionen, so die Hoffnung der Hacker, werde es immer schwieriger, das echte Dokument zu finden. "Anders soll zur Witzfigur werden, die niemand mehr ernst nimmt", formuliert Anonymous sein Ziel.

Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(