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Sex im Web: Sauber, aber nicht folgenlos

Willkommen in der Masturbationsgesellschaft: Erotische Erregung per Internet ist sauber und ohne Gefahren. Oder? Es gibt auch Risiken und Nebenwirkungen. Wie geht's dem Sex im Web?

Pixeliger Sex - für manche reicht's

Pixeliger Sex - für manche reicht's

Oswalt Kolle, der legendäre Sex-Experte, #link;http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,198371,00.html;sah schon vor fast zehn Jahren kommen#, was das Internet mit seinem Überangebot an Pornografie bewirken werde: "Wir steuern auf eine Masturbationsgesellschaft zu. Das ist ein echtes Problem", meinte der Aufklärer, der im vergangenen Jahr starb. Männer säßen heute mit offener Hose vor dem PC und holten sich dort ihre Befriedigung. Dabei werde womöglich die Partnerschaft oder die vernünftige Partnersuche vernachlässigt. Stimmt das? Erschöpft sich Sexualität immer öfter bloß in Onanie online?

Es gibt Internetseiten wie "cam4.com", die beweisen, dass sich viele Menschen gerne wie Pornodarsteller geben und dass auf der ganzen Welt rund um die Uhr onaniert wird: Genitalien aus allen Erdteilen sind dort gratis zu sehen - in allen erdenklichen Zuständen. "Internetpornografie, Partnerbörsen, Cyber-Sex und Sexting veränden das Liebes- und Sex-Leben von Männern und Frauen", sagt der Medienwissenschaftler Steffen Burkhardt. Er spricht von einem "Strukturwandel des Privaten".

Auch der normale Bürger inszeniert sich

"Die Gesellschaft hat sich nicht nur in Kino und Fernsehen an die öffentliche Inszenierung des Intimen gewöhnt. In den neuen Medien stellen sich auch ganz normale Bürger sexuell zur Schau", sagt Burkhardt, der am Lehrstuhl für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg forscht. "Aus aktuellen Studien wissen wir, dass rund ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen mindestens einmal Intimfotos von Chat-Partnern erhalten hat. Repräsentative Umfragen zeigen, dass rund 13 Prozent der Befragten dieser Altersgruppe selbst intime Inhalte versendet haben."

Man gewöhnt sich auch an nackte Promis

Den Anfang dieser neuen Ära der Intimkommunikation markiert für Burkhardt das Sexvideo von Paris Hilton im Jahr 2003, auch wenn dieses pikante Privatvideo ja angeblich nur versehentlich ins Web gelangte. Seitdem seien viele Stars und Sternchen nackt im Netz zu sehen gewesen. Inzwischen rege sich niemand mehr über Promis in intimen Posen auf. "Teenager imitieren diese Bilder und zeigen mehr Haut - auch in sozialen Netzwerken wie Facebook. Das Private wird freizügiger inszeniert als noch vor wenigen Jahren." Doch Burkhardt glaubt, dass das traditionelle Balzverhalten überleben werde.

Dass Online-Onanie Vorteile hat, brachte der #link;http://www.taz.de/!73177/;"taz"-Autor Martin Reichert auf den Punkt#: Web-Sex sei frei von Körperflüssigkeiten und Geschlechtskrankheiten. "Einen Virus holt man sich höchstens auf den Rechner, doch da alles andere stets im Bereich der Fantasie und Onanie bleibt, gibt es weder Ungemach noch Nachwuchs. Es ist Clean Sex, der Menschen über ihre Langeweile oder sexuelle Not hinweghilft. Manchem mag er gar ein sexuelles Selbstbewusstsein verleihen, von dem er bislang nicht zu träumen wagte."

Sehnsucht nach Treue - bei anderen

Ein Risiko kann der Trend zum Sex via Netz trotzdem sein - vor allem wohl für Politiker. Jüngstes Beispiel: Der amerikanische Kongressabgeordnete Anthony Weiner. Der verheiratete Demokrat bediente vor ein paar Wochen seinen Twitter-Account falsch und verschickte ein Bild von sich in Unterhose an alle Welt, anstatt nur an eine Studentin, die er beeindrucken wollte. Reumütig musste er zurücktreten. "Die Bevölkerung will treue Politiker", sagt dazu Medienwissenschaftler Burkhardt. Das gelte auch im 21. Jahrhundert. Bei repräsentativen Wählerbefragungen hätten im Fall Weiner die Rücktrittsforderungen überwogen. Die Moral von der Geschicht': Moderne Medien schützen nicht vor Sittlichkeitsdebatten.

Der "taz"-Autor Reichert hat wahrscheinlich Recht, wenn er Schwule als Vorreiter beim virtuellen Sex bezeichnet. Inzwischen haben aber nicht nur homosexuelle Männer Dating-Profile und verabreden sich per Internet zum Schwatzen oder Sex. Heterosexuelle haben längst nachgezogen. Vielen geht es jedoch nur um die Idee von einem promisken Leben - Gedankenspiele statt Geschlechtsverkehr.

Seit einiger Zeit bietet sich Schwulen mit Smartphone eine neue Ausgangslage: Apps wie "Grindr" oder "Scruff" orten per GPS mögliche Sexpartner in der Nähe - mit recht genauer Angabe in Metern. Die "taz" kommentierte: "Wer da noch onaniert, ist bloß zu faul zum Laufen." Inzwischen plant "Grindr" angeblich eine Hetero-Version. Und das (heterosexuelle) Flirt-Portal "iLove" ist bereits seit ein paar Tagen mit einer App inklusive Ortsbestimmung und Chat-Funktion auf dem Markt.

Gregor Tholl, DPA / DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.