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Studie: Früh übt sich, was ein Websurfer werden will

In der USA sammeln immer mehr sehr junge Kinder Erfahrungen mit dem Internet. Eine Studie hat ergeben, dass jedes dritte Kind bis zum Kindergartenalter bereits online war. Immerhin: Ohne Hilfe von Erwachsenen geht nichts.

Immer mehr Kinder in den USA gehen schon in frühem Alter ins Internet. Nach einer Studie des Bildungsministeriums haben bereits 23 Prozent der Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren eigene Online-Erfahrungen gesammelt. Bis zum Kindergartenalter sind es dann schon 32 Prozent. Außerhalb der elterlichen Wohnung geht es dabei meist um interaktive Geschichten oder Lektionen zum Lernen von Buchstaben und Zahlen.

Mails für Oma und Opa

"Die jungen Schüler unterscheiden nicht zwischen direkter Kommunikation von Mensch zu Mensch und dem Internet", sagte die Leiterin der Abteilung Technologie im Bildungsministerium, Susan Patrick. "Sie wurden im Internet-Zeitalter geboren." Im Vorschulalter seien Kinder im Internet aber grundsätzlich auf Hilfe von Erwachsenen angewiesen, erklärt der Fachautor Francie Alexander. Ihre Lieblingsbeschäftigung vor dem Computer sei es, der Oma oder dem Opa eine E-Mail zu schreiben und dann auf die Antwort zu warten.

AP / AP
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