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Erpressungstrojaner: USA: Nordkorea ist für "Wannacry" verantwortlich und wird dafür bezahlen

Die US-Regierung ist sich sicher, dass der Erpressungstrojaner "Wannacry" im Frühjahr dieses Jahres aus Nordkorea kam. Pjöngjang werde zur Rechenschaft gezogen, hieß es.

Kim Jong Un

Die USA sind sicher, dass der bösartige Trojaner "Wannacry" von Kim Jong-Uns Regime initiiert wurde

Nach Großbritannien haben auch die USA Nordkorea für die weltweite Cyberattacke mit der Schadsoftware "WannaCry" verantwortlich gemacht. "Die Attacke war großangelegt und hat Milliarden gekostet, und Nordkorea ist direkt verantwortlich", schrieb US-Heimatschutzberater Tom Bossert am Montagabend (Ortszeit) in einem Meinungsbeitrag für das "Wall Street Journal". Diese Anschuldigung basiere auf Beweisen. Die USA würden Pjöngjang für die angerichteten Schäden zur Verantwortung ziehen, heißt es in dem Artikel. Wie genau das geschehen solle, blieb offen. "Bösartige Hacker gehören ins Gefängnis und totalitäre Regierungen müssen den Preis für ihre Handlungen zahlen", schrieb Bossert.

"Wannacry" legte Hunderttausende Rechner lahm

Im Mai waren rund 300.000 Computer in 150 Ländern von der Schadsoftware "WannaCry" blockiert worden. Diese legte etwa in Großbritannien zahlreiche Kliniken lahm. Betroffen waren auch die Deutsche Bahn, der Automobilkonzern Renault, der Telefon-Riese Telefónica und das russische Innenministerium. Als Gegenleistung für eine Behebung der Schäden wurden von den Erpressern Zahlungen in der virtuellen Währung Bitcoin verlangt.

Bossert warf Nordkorea vor, mit der Cyberattacke und den damit verbundenen Computerausfällen auch Menschenleben in Gefahr gebracht zu haben, weil auch Rechner in Gesundheitseinrichtungen betroffen waren. Großbritannien hatte Nordkorea bereits Ende Oktober für die Cyberattacke verantwortlich gemacht. 

Wannacry - Deutsche Bahn betroffen


rös / DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.