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Ein Land rüstet auf: Nordkoreas Hacker waren das Gespött im Netz. Jetzt werden sie gefürchtet.

Früher wurden Nordkoreas Hacker verspottet. Doch nach dem Sony-Hack und der Wannacry-Attacke im Frühjahr wissen Experten: Das Land hat eine mächtige Cyberarmee. Und die ist bereit loszuschlagen.

Hackerattacken gegen Feinde: Kim Jong Un fährt einen noch radikaleren Kurs als sein Vater

Hackerattacken gegen Feinde: Kim Jong Un fährt einen noch radikaleren Kurs als sein Vater

Nordkoreas Hacker galten im Internet lange als Witzfiguren. Als Kims Cyberarmee im vergangenen Jahr versuchte, eine Milliarde US-Dollar von der New York Federal Reserve zu stehlen, die Aktion aber wegen eines Rechtschreibfehlers (fandation statt foundation) im Überweisungsantrag aufflog, war der Spott groß. Was allerdings nur die wenigsten auf dem Schirm hatten: Trotz der peinlichen Panne konnten die Nordkoreaner 81 Millionen US-Dollar erbeuten. Das berichtet die "New York Times".

Der bislang erfolgreichste Schlag der Nordkoreaner dürfte die Wannacry-Attacke gewesen sein, die in diesem Frühjahr weltweit für Aufsehen sorgte. Zwar ist noch nicht zweifelsfrei bewiesen, dass Schergen hinter dem Ransomware-Trojaner stecken, der Zehntausende Rechner lahmlegte. Doch Experten des Herstellers Kaspersky haben Spuren entdeckt, die nach Pjöngjang führen.

Auch der Sony-Hack aus dem Jahr 2014 ist vielen noch im Gedächtnis geblieben, war es doch die erste spektakuläre Attacke, die mit den Nordkoreanern in Verbindung gebracht wurde. Damals infiltrierte die sogenannte Lazarus-Gruppe das Sony-Netzwerk, Dutzende Filme wurden ins Netz gestellt. Damit wollten die Nordkoreaner offenbar die Veröffentlichung der Komödie "The Interview" verhindern, in der ein Mordanschlag auf Kim Jong Un thematisiert wird. Das war offenbar kein Einzelfall: Wie nun bekannt wurde, hatten nordkoreanische Hacker im selben Zeitraum ebenfalls einen britischen TV-Sender attackiert, der eine Dokumentation über ausstrahlen wollte.

6000 Hacker für Kim Jong Un

Dem Bericht zufolge arbeiten mittlerweile 6000 Hacker im Dienst von Kim Jong Un. Während sich die ganze Welt über die Atombombentests empört, gelang es dem Land offenbar, im Hintergrund eine mächtige Cyberarmee aufbauen. Dabei sei "Hacken eine ideale Waffe für Pjöngjang, das isoliert ist und wenig zu verlieren hat", schreibt die "New York Times". Zumal der Staat auch wenig zu befürchten hat: Kein anderes Land würde auf die Hackerattacken mit militärischen Mitteln reagieren, weil das eine direkte Eskalation zwischen Nord- und Südkorea zur Folge hätte.

Doch warum wird den Nordkoreanern nicht einfach das Internet abgeknipst? Darauf gibt es eine eindeutige Antwort: Es würde nichts nützen.  Uns Cyberkrieger sind längst über den ganzen Globus verstreut. Sie sitzen in Indien, Mosambik, Kenia, Indonesien. Geheimdienste verfolgen die nordkoreanischen Exil-Hacker längst wie Terroristen. Außerdem: Würde Nordkorea offline gehen, würden andere Geheimdienste außerdem den Zugang zu den Computersystemen des nordkoreanischen Geheimdienstes verlieren.

Hacker-Programm in Nordkorea hat Ursprung in den 90ern

Das nordkoreanische Hacker-Programm reicht zurück bis in die 90er. Vielversprechende Studenten wurden damals nach China geschickt, wo sie weiter ausgebildet wurden. Nach der Invasion der US-amerikanischen Streitkräfte im Irak im Jahr 2003 intensivierte Kim Jong Il die Bemühungen: "Wenn es im Krieg bis jetzt um Patronen und Öl ging, geht es im 21. Jahrhundert um Informationen." 2009 wurde das Programm ausgebaut, doch westliche Experten unterschätzten die Gefahr.

Kim Jong Un übernahm nach dem Tod seines Vaters das Hacker-Programm und weitete es noch einmal aus. Ihm ging es nicht nur um die militärischen Aspekte, stattdessen legte er den Fokus auf virtuelle Diebstähle und Bedrohungen - und holte sich Hilfe aus dem Ausland. "Wir gehen davon aus, dass sie Hilfe von den Iranern bekamen", sagt Robert Hannigan, ein früherer Direktor des britischen Geheimdienste, der " ".

Attacke auf die USA?

Angriffe auf Banken und Handelsplätze für die Cyberwährung Bitcoin sind für Kim Jong Un bislang Finanzspritzen. Doch der nächste Schritt sei nur eine Frage der Zeit, glaubt der ehemalige Berater des US-Heimatschutzministeriums, Robert P. Silvers. Seiner Meinung nach bereitet sich das Land auf einen massiven Cyberangriff gegen die USA vor. So könne das Regime dem Erzfeind massiv Schaden zufügen, ohne auch nur eine einzige Rakete abzufeuern, erklärt Silvers. Den Lästermäulern von einst dürfte das Lachen längst im Halse stecken geblieben sein. 

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.