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Webcams: Intime Einblicke über das künstliche Auge

Webcams sind eine prima Sache, um beispielsweise mit Freunden über das Internet von Angesicht zu Angesicht zu plaudern. Doch so mancher Smalltalk wird von unerwünschten Zuschauern verfolgt.

Webcams sind eine gelungene technische Erfindung. Sie erlauben nicht nur rund um die Uhr eine virtuelle Reise zu den schönsten Plätzen der Welt, sondern ermöglichen zudem Kommunikation über das Internet in Bild und Ton. Doch gleichzeitig droht durch das künstliche Auge auch Gefahr für die Privatsphäre des Nutzers. Viele Betreiber von Webcams vergessen ihre Geräte richtig zu sichern und können ohne ihr Wissen heimlich beobachtet werden.

Private Webcams sind leicht zu orten

Ungesicherte Kameras sind im Internet leicht zu finden, wie das Magazin "PC-Welt" unter Berufung auf Computerexperten berichtete. So liefere die Suchmaschine Google unter dem entsprechenden Suchbegriff über 20.000 Ergebnisse. Dabei fänden Anwender alles, was sich mit Kameras überwachen lasse. Neben Bildern von Parkplätzen, Baustellen oder Flughäfen gebe es auch zahlreiche Aufnahmen, bei denen es unwahrscheinlich sei, dass deren Bilder für die Öffentlichkeit bestimmt sind, berichtet das Magazin. So stoße man fast ausschließlich auf private Webcams, wenn an die Suchanfrage eine bestimmte Zeichenfolge angefügt werde.

AP / AP
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