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WEBREPORTER: Schräge Töne für schräge Typen

Neue Töne aus alten Gameboys und Ataris: micromusic bietet auf einer Webjukebox die schräge Musik zu den Computerspielen der 80er. Elektronische Melodien für C-64 Fans und Jugendliche der NDW-Generation.

»Da, da, da, ich lieb mich nicht, du liebst mich nicht«, tönte es 1982 aus dem Äther. Jeder, der das Lied kennt, erinnert sich unweigerlich an die Synthesizer-Melodie im Refrain. Durch simpelste, elektronisch komponierte Musik landete die Ostfriesenband »Trio« mit dem Titel »Da, da, da« einen Hit, der sich wochenlang in den deutschen Charts hielt. Die Einfachheit der Melodie hat der später im Jahrzehnt komponierten, ebenfalls musikalisch rudimentären Computerspielemusik Pate gestanden, die zur Zeit eine Renaissance bei der Generation der Trio- und Computerfreaks erlebt. Bei Stichworten wie »C64«, »Commando« oder »Rob Hubbard« kriegen viele der Jugendlichen von damals leuchtende Augen. Was verbirgt sich dahinter? Drei der Computerklassiker der 80er Jahre. C64 ist die Commodore-Hardware, »Commando« eines der damals populärsten Spiele und Rob Hubbard ein bekannter Komponist für die Musikstücke zu den C64er Spielen.

Unter dem Motto »Low Tech Music for High Tech People« bietet Micromusic.net C64-Komponisten und Fans eine Musikaustausch- und Chat-Plattform. Wer genau mit »high tech« gemeint ist, wird zwar nicht definiert. Angesichts der nostalgieverzückten Töne und der Polaroidfotos auf der Site sollte das Motto besser heißen: »Schräge Musik für schräge Typen«. Eine Fundgrube für Liebhaber von »Rambo First Blood« und »Commando«. Die neu entstandenen Stücke wie »Last Ninja« von Micromusic-Gründer Carl wurden meist auf Gameboys, Commodores oder auf historischen Ataris arrangiert. Obwohl Registrierungspflicht für die Seiten besteht, dürfen auch unregistrierte Gäste für 15 Minuten die Seiten besuchen. Eine »Microstation« simuliert mittels Flash oder eines speziellen Plugin eine Jukebox, die an Jean Michel Jarre und Kraftwerk erinnernde Musik abspielt. Seit knapp zwei Jahren sind die Computerspielmelodien als Nischenmusik wieder populär geworden, die jetzt auf CDs und auf zahlreichen Websitearchiven angeboten wird.

Patricia Batlle

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?