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Kritik an Online-Enzyklopädie: Langjähriger Wikipedia-Autor warnt: Man sollte dem Lexikon nicht alles glauben

Aus dem Internet ist Wikipedia nicht mehr wegzudenken. Die kostenlose Enzyklopädie basiert auf den Recherchen und Artikeln Tausender Freiwilliger. Einer von ihnen blickt kritisch auf das Lexikon.

Die moderne Form der Faulheit: Das nachschlagbare Wissen nicht zu nutzen

Ein Wikipedia-Autor warnt: Man soll nicht jedem Artikel des Online-Lexikons trauen

Ein erfahrener Wikipedia-Autor warnt vor manchen Artikeln des Online-Lexikons. "Wir denken viel zu oft: Was auf Wikipedia steht, stimmt alles", sagte ein Autor mit dem Online-Pseudonym "Magiers". Statt Information blind zu vertrauen, sollten sich Nutzer genau ansehen, ob diese aus guten Quellen stammen. Das sei nötig, weil für die Qualitätskontrolle der Artikel Laien verantwortlich sind. Zwar müssen langjährige Schreiber die Beiträge unerfahrener Autoren überprüfen, bevor sie online gehen, "doch das verhindert nur die ganz groben Schnitzer", warnte er.

"Magiers" ist Mitglied einer achtköpfigen Jury, die am Samstag in der Katholischen Journalistenschule in München die besten deutschsprachigen Wikipedia-Artikel des Jahres prämierte. Seinen echten Namen verrät er wie viele Autoren nicht. Das Lexikon bemühe sich, Klarnamen der Schreiber geheim zu halten, sagte Sprecher Denis Schröder vom Verein Wikimedia Deutschland, der die Online-Enzyklopädie unterstützt. In manchen Regionen auf der Welt wären Autoren sonst gefährdet.

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Am Samstag wurden insgesamt neun Artikel aus verschiedenen Bereichen geehrt. Besonders beeindruckt war die Jury von der Biografie des Fotopioniers Eadweard Muybridge. Autor Frank Schulenberg schöpfe "aus einer breiten Quellenbasis". Im Bereich Naturwissenschaften ist zum Beispiel der Artikel über die Skorpiongattung Opistophthalmus ausgezeichnet. Ein Artikel über Urkundenfälschung im deutschen Recht erhielt die Auszeichnung im Bereich der Gesellschaftswissenschaften.

"Manche Autoren erfinden Belege"

"Oft klingt eine Information plausibel, ist aber nicht durch eine Quelle belegt. Da kommt man schnell in Versuchung, den Artikel einfach freizuschalten", sagte "Magiers". Mancher Autor erfinde zudem Belege, die so nicht existierten.

Wikipedia gehört zu den meistbesuchten Webseiten in Deutschland. 5000 bis 6000 regelmäßige Autoren pflegen mehr als 2,1 Millionen deutschsprachige Artikel, jährlich kommen etwa 130.000 dazu. Weltweit existieren etwa 39 Millionen Artikel in knapp 300 Sprachen. "Magiers", der Ende 40 ist, schreibt seit neun Jahren für Wikipedia.

Obwohl er Mathematiker ist, befasst er sich in seinen Einträgen meist mit Themen aus Kunst und Kultur. Mitstreiter findet er aber immer weniger: "Vor zehn Jahren war eine Plattform wie Wikipedia noch neu und cool. Heute ist der Internet-Hype abgeflacht", sagte er. Außerdem mangle es der Wikipedia-Gemeinschaft an Willkommenskultur: "Viele neue Autoren bekommen kaum Rückmeldung auf ihre Texte oder ihre Artikel werden zurückgewiesen", sagte der Autor. "Wir haben nicht die Kapazitäten, um jeden Einzelnen abzuholen", räumte "Magiers" ein.

Weil es zu den wichtigen Themen schon Einträge gibt, sei die Hauptarbeit der vielen freiwilligen Autoren, existierende Stücke zu bearbeiten und zu verbessern. "Dafür ist mehr Wissen notwendig als für das Verfassen von Texten", erklärte er. Aber: Perfektion sei nicht der Anspruch Wikipedias. "Als Autor möchte ich nicht verschleiern, dass meine Texte einen Laienblick auf die Themen darstellen", sagte "Magiers". Wichtiger sei, dass die Gemeinschaft jedem offen steht und somit eine große Vielfalt an Themen abdeckt.

Nico Schwappacher / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(