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Analysten sicher: Apple: Goldene Zukunft trotz schrumpfender Verkaufszahlen?

Heute Abend gibt Apple seine neuen Quartalszahlen bekannt - und Tim Cook dürfte erneut Gewinnrückgänge verzeichnen. Dennoch sagen Experten dem Konzern eine goldene Zukunft voraus. Wie passt das zusammen?

Apple-Chef Tim Cook

Kann Tim Cook im kommenden Jahr das Ruder mit dem iPhone 8 noch einmal herumreißen?

Apple-Chef Tim Cook war es lange gewöhnt, einen Erfolg nach dem anderen zu vermelden. Schneller! Besser! Mehr! Jahrelang kannten die Verkaufszahlen und die Aktien nur eine Richtung: steil nach oben. Doch seit einigen Quartalen erlebt der erfolgsverwöhnte Konzern Umsatz- und Gewinnrückgänge. Auch wenn am Ende immer noch sieben bis zehn Milliarden Dollar pro Quartal in der Kasse hängen bleiben - auch Apple kann sich dem Preisdruck der Konkurrenz und der angespannten wirtschaftlichen Lage in einigen Ländern nicht entziehen.

Am Dienstagabend deutscher Zeit wird Cook die Zahlen für das jüngst abgelaufene Quartal bekanntgeben, und vermutlich wird auch diesmal ein Minus im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet.

iPhone 7 Plus verkauft sich wohl besser als erwartet

Das Minus dürfte diesmal allerdings nicht ganz so tiefrot ausfallen wie noch im Juni-Quartal, schätzen Experten. Denn zum einen brachte Apple mit dem iPhone SE vor einem halben Jahr eine Alternative für Anhänger kleiner Smartphones auf den Markt, zum anderen zählen die ersten acht Verkaufstage des iPhone 7 und iPhone 7 Plus noch in das abgelaufene Quartal.

Glaubt man Schätzungen, verkauft sich vor allem die für Apple lukrativere Plus-Variante der 7er-Baureihe besser als erwartet. Einige Modelle (etwa das Modell in Diamantschwarz) sind immer noch für Wochen vergriffen. Ob das allerdings der hohen Nachfrage oder einer geringen Verfügbarkeit geschuldet ist, wird sich zeigen.

Schub durch Note-7-Debakel

Für Apple könnte auch das Note-7-Debakel einen unerwarteten Schub bringen. Samsung musste sein Pannen-Phablet erst zurückrufen und schließlich die Produktion komplett einstellen. Zwar bemühte sich der Konzern um Schadensbegrenzung, Schätzungen zufolge sollen 14 bis 15 Millionen Interessierte am Ende aber zum iPhone gegriffen haben.

Düsterer sieht es wohl in den anderen Sparten aus: Die Apple-Watch-Verkäufe dürften kurz vor dem Start der zweiten Generation (Apple Watch Series 2) vernachlässigbar gewesen sein, auch der Apple TV 4 ist kein Millionen-Seller. Die Mac-und iPad-Sparten dürften ebenfalls mit rückgängigen Zahlen zu kämpfen haben, während das Service-Geschäft - dazu zählen etwa Einnahmen aus iTunes, Apple Music, Apps und der iCloud - etwas zulegen dürfte.

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iPhone 8 soll "Super-Zyklus" starten

Trotz der insgesamt rückläufigen Zahlen prognostizieren viele Experten Apple eine goldene Zukunft. Zahlreiche Banken haben zuletzt ihre Kursziele angehoben. Der Analyst Timothy Arcuri bezeichnet den Konzern aus Cupertino gar als "Pulverfass, das 2017 explodieren könnte" - und das im  positiven Sinne. Auch die Top-Analystin Katy Huberty von der US-Investmentbank Morgan Stanley erwartet deutliche Kurssteigerungen. Lag der Kurs vor einigen Wochen noch bei 100 Dollar je Aktie (derzeit 117), sollen im nächsten Jahr 124 Dollar drin sein. Und womöglich steigt der Kurs im besten Fall sogar auf 162 Dollar je Aktie.

Denn im nächsten Jahr - pünktlich zum zehnten Geburtstag des Apple-Smartphones - wird Apple ein komplett runderneuertes iPhone mit frischer Optik vorstellen, darin sind sich alle Experten einig. Dabei wird es sich nicht einfach um ein iPhone 7s handeln, sondern um eine komplett neue Generation - womöglich kommt direkt das iPhone 8. Großes wird erwartet: Das Jubiläumstelefon soll beinahe komplett aus bruchsicherem Glas bestehen, dünner sein und einen besseren, größeren Bildschirm haben, der beinahe die gesamte Frontseite bedeckt.

In den Geschäftszahlen dürfte sich der prognostizierte "Super-Zyklus" - ein völlig neues Modell trifft auf viele wechselwillige Altkunden - erst im Jahr 2018 wirklich niederschlagen, wenn Apple seinem bisherigen Rhythmus treu bleibt. Bis dahin muss Tim Cook noch einige Male vor die Anleger und die Presse treten.

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