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Handytarife: Billiger quatschen

Tchibo hat's vorgemacht. Jetzt drücken weitere preisgünstige Anbieter die Gebühren für Wenig-Telefonierer - mit übersichtlichen Einfachtarifen. Aber Vorsicht: Kostenfallen gibt es auch dort.

Es geht also doch billiger. Auf dem deutschen Mobilfunkmarkt tobt eine Preisschlacht. Neue Anbieter wie Payback, Freenet und Simyo liefern sich mit den Günstig-Anbietern Tchibo, uboot.com und SIMply heftige Preiskämpfe. Seit Mitte Mai ist die Preisbrechermarke für eine Gesprächsminute in alle Fest- und Mobilfunknetze von 29 Cent auf 18 Cent gesunken. Diese Preise gelten für Handytarife, die keine monatliche Grundgebühr verlangen - solche Angebote rechnen sich vor allem für Wenig-Telefonierer. Zum Vergleich: Vodafone zieht CallYa-Basic-Kunden bis zu 69 Cent pro Minute für Anrufe in Mobilfunknetze vom Prepaid-Guthaben ab.

Begonnen hat der neue Wettbewerb,

als Tchibo im vorigen Oktober ins Mobilfunkgeschäft einstieg. Einfache Tarife kombiniert mit günstigen Preisen und kaum Service, so hieß das Rezept. Inzwischen gibt es zwei Tarifvarianten bei Billiganbietern (siehe Tabelle). Tchibo, Lekkerland, uboot.com und die E-Plus-Tochter Simyo setzen auf Guthabenkarten. Tchibo oder uboot.com verkaufen dazu Handys, die aber nur mit Karten dieser Anbieter genutzt werden können. Bei Simyo gibt es lediglich den Mobilfunkanschluss pur.

Debitel, Freenet und Payback koppeln ihre Billigangebote hingegen an Verträge mit einer Mindestdauer von 6 bis 24 Monaten. Jeden Monat werden zirka zehn Euro fällig, die als Mindestumsatz vertelefoniert werden können. Befristete Aktionen bieten weitere Vorteile: Bei Freenet fair29 gibt es derzeit noch kostenlose Handys, während Payback bei Anmeldung bis zum 17. Juli monatlich 1000 Freiminuten fürs Wochenendtelefonieren spendiert.

Doch in dem 18-Cent-Angebot von SIMply lauern nach Einschätzung von Brigitte Sievering-Wichers von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V. "überraschende und zum Teil erhebliche Kosten bei den Serviceangeboten". Wer seine Rechnung per Überweisung statt per Lastschrift begleichen will, muss bei SIMply einmalig zehn Euro zahlen, zudem sind 2,95 Euro jeden Monat fällig. Für Anfragen per E-Mail wird jeweils ein Euro Bearbeitungsgebühr berechnet.

Auch bei Billiganbietern ist also längst nicht alles günstig - und das Kleingedruckte Pflichtlektüre vor dem Unterschreiben des Vertrags.

Arnulf Schäfer / print
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.