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Was wäre Whatsapp ohne sie?: Mit den Emoji veränderte Apple die Welt – erfunden wurden sie von einer Praktikantin

Als Apple 2008 Emoji in den Massenmarkt brachte, ahnte keiner, wie sehr sie unsere Art zu kommunizieren prägen würden. Auch nicht die Praktikantin, die sie entwarf.

Emojis

Ob aus Chats, der Werbung oder sogar Kino-Filmen: Emoji sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die berühmte Merriam-Webster-Wörterbuch kürte schon 2015 ein Emoji zum Wort des Jahres. Als Apple sie 2008 zunächst im iPhone einführte, ahnte kaum jemand, welche Rolle sie mal spielen sollten. Am allerwenigsten die Praktikantin, die sie mit erfand.

Ihren Weg zur Schöpferin der Apple-Emoji hat Angela Guzman letztes Jahr in einem Artikel bei "Medium" beschrieben. Die junge Designerin war damals kurz vor dem letzten Jahr ihres Studiums an der Rhode Island School of Design. Sie wollte den Sommer sinnvoll verbringen und hatte eines der begehrten Praktika bei Apple ergattert.

Angela Guzman arbeitet heute bei Google

Angela Guzman arbeitet heute bei Google

Was ist bitte ein Emoji?

An ihrem ersten Tag wusste sie noch gar nicht, was sie erwartete. "Kurz nachdem ich angekommen war und das Team getroffen hatte, wurde mir mein Projekt zugewiesen. Ich versuchte gerade noch, die mir zugeordnete Aufgabe zu erfassen, als mich jemand fragte, ob ich wüsste, was ein Emoji ist. Und, nun ja, ich wusste es nicht." Das sollte sich sehr bald ändern.

Denn gemeinsam mit ihrem Mentor, den sie nur Raymond nennt, entwarf Guzman den ganzen Sommer Emoji. Viele Emoji. Die ersten etwa 500 der Symbole stammten aus der Feder der beiden Designer und entstanden allesamt in den kurzen drei Monaten ihres Praktikums.

Lernen vom Besten

"Wir teilten die Emoji unter uns auf", erinnert sich Guzman. "Raymond brachte mir alles bei, was ich über Icon-Design weiß. Ich hatte ja keine Ahnung, dass er, mein bescheidener Mentor, einer der besten Icon-Designer der Welt ist." Und während die beiden sich kennen lernten und Anekdoten über die Zeit austauschten, als beide im Süden von Florida aufgewachsen waren, prägten sie unser Verständnis davon, wie wir Emoji sehen. 

Die Symbole mussten praktisch im Akkord entstehen. "Mein erstes Emoji war der Verlobungsring. Ich wählte ihn, weil er wegen der unterschiedlichen Texturen wie dem Metal und dem facettierten Stein schwer für einen Anfänger zu gestalten war. Der Ring alleine kostete mich einen ganzen Tag. Ziemlich schnell schaffte ich aber zwei am Tag, dann drei und so weiter." 

Was haben Eis und Kot gemeinsam?

Natürlich hat sie auch Anekdoten zur Entstehung der Emoji bereit. "Manchmal wurden sie lustiger, als wir es eigentlich geplant hatten. Andere haben eine eigene Geschichte. Raymond verwendete etwa sein Kot-Emoji einfach als Eis in der Eistüte wieder. So, das könnt ihr nun nie wieder vergessen."

Kurz bevor die Emoji im November 2008 das Licht der Öffentlichkeit erblickten, mussten sie in einem gemeinsamen Meeting sogar dem kritischen Blick des Apple-Chef Steve Jobs standhalten. "Es war ein Gefühl der Anspannung und des Erfolges, als wir für die Veröffentlichung frei gegeben wurden. Wenn Steve sagte, es sei okay, dann hatte ich meine Lektion in diesem Handwerk wohl gelernt."

Mittlerweile ist Guzman längst mit der Uni fertig. Nach Zwischenstationen bei AirBnB und Google hat sie sich mittlerweile selbstständig gemacht. Mit Raymond verbindet sie weiter eine enge Freundschaft. "Wir lachen immer noch gerne zusammen und halten uns gegenseitig mit dem ehrlichsten Feedback auf dem Boden, das man sich wünschen kann. Das ist es, was Emoji wirklich erfolgreich gemacht hat. Unsere Freundschaft durch Design."

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?