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MMS: Kinderkrankheiten und andere Probleme

Die MMS boomt dank neuer Handytechnologien. Allerdings gibt es an der einen oder anderen Stelle noch Probleme.

Zum Thema Probleme hat Xonio.com einen großen Test gestartet. Herausgekommen ist, dass die Netze aller Anbieter MMS gut und zeitnah versenden können, egal ob netzinterner oder netzexterner Versand. Probleme gibt es allerdings zwischen den Netzen von Vodafone und E-Plus. Hier erhält der Empfänger eine Mail mit einem Link auf die Seite, ganz so, als ob er über kein MMS-fähiges Gerät verfügt.

Netzabdeckung

Übertragungsprobleme tauchen vor allem in Gebieten auf, in denen die Netzabdeckung eher schlecht ist. Da der Versand/Empfang über den Datendienst GPRS abgewickelt wird, wird der Dienst nicht funktionieren, wenn sich das "G" für "GPRS" nicht auf dem Handy-Display blicken lässt.

Auf die Konfiguration kommt es an

Probleme gibt es laut Xonio auch dann, wenn das Handy beim Kauf noch nicht für MMS (z.B. bei E-Plus) vorkonfiguriert war oder wenn SIM-Karten verschiedener Netzbetreiber in einem Handy genutzt werden. Für jedes Netz gelten unterschiedliche Einstellungen. Mit einem Gerät, das z.B. für MMS bei T-Mobile eingerichtet ist, kommt mit einer D2-Karte leider keine MMS auf den Weg. Abhilfe versprechen da MMS-Konfigurations-SMS, die bei den Netzbetreibern für viele Handy-Modelle per Kurzwahl oder übers Internet angefordert werden können. Weitere Testergebnisse zum Thema MMS und MMS-Handys unter xonio.com.

Katarina Rathert
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