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Angebliche Kundenhotline: Gefährliche Anrufe: Vorsicht vor der Nummer +49 172 2233485

Eine neue Welle von Abzock-Anrufen hat es offenbar auf die Zugangsdaten der Kunden abgesehen. Dann kann es teuer werden.

Phishing Calls Abzocke Vodafone

Wer merkwürdige Anrufe von vermeintlichen Vodafone-Mitarbeitern bekommt, sollte vorsichtig sein

Es fängt an, wie ein ganz gewöhnlicher Service-Anruf. Von ganz unscheinbaren -Nummern wie +49 172 2233485 oder +49 172 1279132 kommt ein Anruf, manchmal wird auch recht schnell wieder aufgelegt. Geht man ran, meldet sich Vodafones Kundenservice - zumindest vorgeblich. Denn eigentlich handelt es sich um Abzockanrufe.

Natürlich erzählen die vermeintlichen Service-Mitarbeiter etwas anderes. "Meistens behaupten die Anrufer, Guthaben zu verschenken oder ein attraktives Angebot zu haben", erklärt Vodafonde-Pressesprecherin Tanja Vogt gegenüber dem stern. Bei Vodafone ist die Masche bekannt. "Den Anrufern geht es vor allem darum, möglichst schnell an die Kundendaten wie das Passwort zu kommen." Auf Anfrage kennen die Anrufer aber keine Details zu den aktiven Verträgen der Kunden, so Vogt. Zudem legten sie schnell auf, wenn der Telefonbesitzer gar kein Vodafone-Kunde ist.

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Es geht ums Geld

In Nutzerposts zu den Nummern bei Webseiten wie "Tellows" oder "Cleverdialer", die Beschwerden zu Rufnummern sammeln, findet sich noch eine weitere Masche. Nutzer erzählen dort, dass die vermeintlichen Vodafone-Mitarbeiter den Satz "Ja, ich bestätige" von den Kunden hören wollten. Mit einer Aufzeichnung dieses Satzes und dem Kunden-Kennwort könnte man den Opfern etwa Verträge unterjubeln. Oder die Vertrags-Adresse ändern und Ware bestellen. "Oft wird mit den Daten Hardware wie Smartphones auf Kosten der Kunden gekauft", erklärt Vogt. Anders als bei "Ping Calls" ist der Anruf an sich keine Kostenfalle.

Zuletzt warnte Vodafone etwa am 20. September 2017 in einem Blog-Post vor den so genannten "Phishing Calls", die letzte große Welle gab es nach Angaben des Unternehmens im Frühjahr vergangenen Jahres. Verhindern kann der Konzern sie nicht. "Es handelt sich meist um gefälschte Nummern, die bei Rückruf gar nicht erreichbar sind. Deshalb können wir sie auch nicht ohne weiteres sperren", so Vogt.

Wie erkennt man Phishing-Calls?

Für die Kunden ist es mitunter schwierig, die falschen Anrufe zu erkennen. Selbst echte Vodafone-Mitarbeiter fragen zum Schutz der Daten häufig nach dem Passwort - auch, wenn sie den Kunden anrufen. "Anzeichen für einen Betrugsanruf sind etwa sehr schnelle Fragen nach Zugangsdaten und offensichtlich vorgeschobene Gründe für den Anruf", erklärt Vogt." Auch, wenn der Anrufer bei Nachfrage ungehalten reagiert, ist das ein Warnsignal."

Eine Juristin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen riet auf Nachfrage generell davon ab, seine Daten am Telefon durchzugeben. Zudem sollte man sich keinesfalls zu einem "Ja, ich bestätige" hinleiten lassen. Aber auch ein reines "Ja" sei gefährlich. "Bei unerwarteten Anrufen sollte man sich in keinem Fall unter Druck setzen lassen. Ist der Anrufer besonders hartnäckig, sollte man einfach auflegen und gegebenenfalls die Nummer blockieren."

Ist man in die Falle getappt oder hat wegen eines Anrufs ein mulmiges Gefühl, sollte man sich sofort an seinen Provider wenden. Zudem empfiehlt es sich, schleunigst seine Passwörter zu ändern. Handelt es sich tatsächlich um Betrug, rät Vodafone zudem zu einer Meldung bei der Bundesnetzagentur sowie einer Anzeige.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.