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Achtung, Abzocke!: Vorsicht bei dieser Whatsapp-Sprachnachricht

Sprachnachrichten werden bei Messengern wie Whatsapp immer beliebter. Das machen sich nun auch Gauner zunutze - und tarnen Trojaner als vermeintliche Sprachnachrichten.

Whatsapp Trojaner

Vorsicht vor angeblichen Whatsapp-Mails: Die "Hörnachricht" ist eigentlich ein Trojaner.

Whatsapp ist der beliebteste Messenger der Welt, täglich werden Milliarden Nachrichten über den Äther gesendet. Aber längst kann man nicht mehr nur Texte, Bilder und Videos an seine Freunde schicken. In letzter Zeit werden vor allem bei jungen Leuten auch Sprachnachrichten immer beliebter. Das wissen auch die Entwickler von Computerschädlingen - und verbreiten so einen fiesen Trojaner.

Manchmal ist man einfach zu faul zum Lesen oder Schreiben, dann ist eine Sprachnachricht schnell aufgenommen und verschickt. Das Gegenüber kann sie dann anhören, wenn die Muße dazu da ist. Dass man stattdessen auch telefonieren könnte, ist gerade für viele junge Smartphone-Nutzer kein Argument. Weil aber auch Mama und Opa manchmal so eine Sprachnachricht bekommen, landen sie schnell im Fokus der Schädlings-Verbreiter.

Trojaner-Alarm

Die Kriminellen suchen in erster Linie Menschen, die keine Ahnung von Technik haben, aber trotzdem Whatsapp nutzen. Und verschicken nun entsprechende Mails.  "Eine Hörnachricht ist empfangen worden" behauptet die E-Mail, daneben das Whatsapp-Logo. Lädt man die zip-Datei dann herunter und öffnet sie auf einem Windows-Rechner, ist es schon zu spät: In der Datei ist ein Trojaner versteckt, der das System befällt. Das berichtet der Verein "Mimikama". Ist der Rechner befallen, hilft nur ein Scan mit einem aktuellen Antivirenprogramm. Ist der Befall erst später aufgefallen, sollte man an einem anderen Gerät sämtliche Kennwörter für Internet-Dienste wie E-Mail, Online-Banking und soziale Netzwerke ändern.

Was viele nicht wissen: Ganz allgemein kann man jede E-Mail, die behauptet von Whatsapp zu stammen, direkt in den Papierkorb befördern. Der Dienst verschickt ausschließlich dann E-Mails an seine Nutzer, wenn die sich selbst zuerst per E-Mail an den Support gewandt haben. Das stellt Whatsapp auf seiner Internetseite klar.

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