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Whatsapp-Gründer Koum: Milliardär aus Versehen

Der Messenger Whatsapp hat eine Milliarde Nutzer, der Verkauf hat Gründer Jan Koum steinreich gemacht. In einem Interview gesteht er nun, dass es für ihn als Hobby anfing - und um sich keinen Job suchen zu müssen.

Whatsapp Jan Koum

Whatsapp-Chef Jan Koum auf einer Konferenz im Januar. Gegenüber Gründerszene erzählte er nun, wie der Messenger wirklich entstand.

Seit Jahren gehört Whatsapp zu den festen Größen auf nahezu jedem Smartphone. Der Messenger hat für viele Nutzer die gute alte SMS komplett ersetzt. Dabei sollte die App eigentlich mal etwas ganz anderes sein. Das erzählt der Whatsapp-Gründer in einem aktuellen Interview mit Gründerszene. Whatsapp konnte zu Beginn nämlich gar nicht chatten. Und Koum wollte nur nicht richtig arbeiten.

Denn eigentlich wollte der Whatsapp-Gründer nur mal ein bisschen seine Ruhe vom stressigen Arbeitsleben haben. Nach zehn Jahren bei Yahoo hatte er das Bedürfnis nach einer Auszeit. Als nach einer Weile die Freunde anfingen, besorgt nachzufragen, wann er denn mal wieder arbeiten möchte, war Koum genervt. Um seine Ruhe zu haben, ohne gleich einen echten suchen zu müssen, erzählte er einfach immer von seinem Hobby-Projekt. Er wollte eine App entwickeln. Das war 2009 noch etwas exotisches.

Fast wäre Whatsapp kein Messenger geworden

Denn der Smartphone-Boom war noch längst nicht in vollem Gange, Apple hatte seinen App Store gerade mal einige Monate in Betrieb. Es herrschte Goldgräberstimmung. Nur nicht bei Koum. "Mein Gedanke war: Wenn ich meinem Hobby lang genug nachgehe, dann lassen meine Freunde mich vielleicht in Ruhe", sagte er Gründerszene.

Dass aus Whatsapp ein Messenger wurde, war ebenfalls Zufall. Die App sollte eigentlich nur dazu dienen, den Freunden seinen Status anzuzeigen. So, wie es Whatsapp auch heute noch erlaubt und Chat-Programme wie ICQ es schon lange konnten. Auf dem Smartphone war es aber etwas neues. Vor allem, weil man die Freunde einfach per Telefonnummer finden konnte.

Plötzlich bemerkten die Entwickler, dass ihre Freunde sich über die Statusmeldungen Nachrichten zukommen ließen. Sie bauten die Funktion versuchsweise ein - und waren vom Erfolg überwältigt. Whatsapp war geboren. Und aus der Ausrede fürs Nichtstun war ein Vollzeitjob geworden.

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