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Apple: Das sind die neuen MacBooks

Apple hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC neue MacBooks vorgestellt. Äußerlich hat nichts verändert, die eingebaute Technik ist aber flinker. Eine Überraschung gab es trotzdem.

Das neue Macbook Pro mit Touch Bar

Das neue Macbook Pro mit Touch Bar

Normalerweise konzentriert sich Apple bei der WWDC auf neue Betriebssysteme, Programme und Anwendungen - 2015 feierte etwa der Streamingdienst Apple Music seine Premiere im Rahmen der Entwicklerkonferenz. Doch hin und wieder gibt es auch etwas zum Anfassen. Zuletzt stellte Apples Marketingchef Phil Schiller im Jahr 2013 den überarbeiteten Mac Pro mit dem spöttelnden Satz "Can’t innovate anymore, my ass" ("Wir sind also angeblich nicht mehr innovativ, von wegen.") vor. Ganz so frotzelig ging es diesmal zwar nicht zur Sache, dennoch gab es eine Runderneuerung für die Macbooks.

Macbook Pro

Das generalüberholte Macbook Pro mit Touchbar wurde erst im Oktober 2016 vorgestellt, neun Monate später gibt es das erste Upgrade. Damit reagiert Apple auf die Kritik vieler Nutzer, die das neue Macbook als "overpriced and underpowered" bezeichneten, also überteuert mit zu wenig Dampf unter der Haube. Angetrieben werden die Rechner nun von Intel-Prozessoren der "Kaby Lake"-Generation, die schneller und stromsparender sind. Zudem kann man nun auf bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) aufstocken.

Darüber dürften sich vor allem professionelle Anwender freuen, die ressourcenfressende Anwendungen wie Videoschnitt, 3D-Animationsprogramme oder Bildbearbeitung nutzen.

Das neue Macbook Pro gibt es ab 1499 Euro, Modelle mit Touchbar gibt es ab 1999 Euro.

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Macbook 12 Zoll

Das ultrakompakte Macbook mit 12-Zoll-Retina-Bildschirm wurde zum letzten Mal im April 2016 von Apple angerührt, ein Hardware-Upgrade war also längst überfällig. Auch hier setzt Apple auf Kaby-Lake-Prozessoren, die dem kleinen Notebook mehr Power verliehen. Das neue Macbook gibt es ab 1499 Euro.

Macbook Air

Keine große Überraschung: Apple hat das Macbook Air leider nicht auf Vordermann gebracht. Obwohl das Air weder das dünnste noch schnellste Notebook ist, erfreut es sich aufgrund des - für Apple-Verhältnisse - niedrigen Preises weiterhin großer Beliebtheit. Ein Upgrade wäre also bestimmt gut angekommen.