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"Terminator"-Szenario: Elon Musk kämpft mit anderen Tech-Unternehmern gegen Killer-Roboter

Mehr als hundert führende Köpfe aus der globalen Tech-Branche haben einen offenen Brief an die Vereinten Nationen verfasst. Sie wollen die Entwicklung von Killer-Robotern verhindern. Auch ein Deutscher ist unter den Unterzeichnern.

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Soldaten der US Marines bei einer Übung mit einem Roboter-Prototypen. Mit einer Initiative wollen Elon Musk und andere Technologie-Unternehmer verhindern, dass autonome bewaffnete Roboter für Kriegszwecke entwickelt und gebaut werden

Elon Musk ist mit seiner Autoschmiede Tesla Technologie-Vorreiter auf dem Gebiet autonomes Fahren. Dass auch Kriegswaffen künftig in der Lage sein könnten, so selbständig und unabhängig zu agieren wie seine Luxus-Sportwagen, will der Amerikaner nun gemeinsam mit anderen Tech-Pionieren unbedingt verhindern. Die Unternehmensführer aus den Bereichen Robotertechnik und künstlicher Intelligenz haben sich für ein internationales Verbot autonomer Offensivwaffen - sogenannter Killer-Roboter - ausgesprochen. In einem offenen Brief an die Vereinten Nationen, der am Sonntag vom gemeinnützigen Future of Life-Institut veröffentlicht wurde, warnten Musk und die anderen Unternehmenschefs vor einer gefährlichen "dritten Revolution in der Kriegsführung".

Ein Deutscher gehört zu den Unterzeichnern

Die "tödlichen autonomen Waffen" könnten Kriege führen, die um ein Vielfaches größer und schneller seien als Menschen es begriffen, hieß es in dem Schreiben. Sie könnten zu "Waffen des Grauens" werden, zu Waffen, "die Despoten und Terroristen gegen unschuldige Bevölkerungen einsetzen" oder zu Waffen, die - wenn sie gehackt würden - außer Kontrolle geraten könnten. "Ist diese Büchse der Pandora erst einmal geöffnet, wird es schwer, sie wieder zu schließen," mahnten die Unterzeichner. Die Vereinten Nationen befassen sich seit 2013 mit automatischen Waffensystemen. Für Montag war ein Treffen einer UN-Expertengruppe zu dem Thema vorgesehen, doch wurde der Termin auf November verschoben.

Neben Elon Musk gehört auch der Deutsche Marcus Frei zu den Unterzeichnern des Briefes. Er ist Geschäftsführer von Next Robotics im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen. Das Unternehmen ist in den Bereichen Robotik und Automatisierungstechnik aktiv.


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