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Filmtechnik: Akademie verleiht Technik-Oscars

Zwei deutsche Firmen sind unter den Preisträgern der diesjährigen Oscar-Würdigungen für wissenschaftlich- technische Errungenschaften.

Zwei deutsche Firmen sind unter den Preisträgern der diesjährigen Oscar-Würdigungen für wissenschaftlich- technische Errungenschaften. Wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am Montag mitteilte, erhält die Münchner Firma Arnold & Richter Cine Technik (ARRI) eine Oscar-Statue für ihre Verdienste um die kontinuierliche Weiterentwicklung von Filmkameras für die Unterhaltungsindustrie. Der amerikanische Hersteller Panavision Inc. wird ebenfalls für seine Kameratechnik ausgezeichnet. Eine dritte Oscar-Trophäe geht an die US-Firma Alias/Wavefront für die Entwicklung von Software für 3D-Animation, die etwa in Wolfgang Petersens Film «Der Sturm» benutzt wurde.

Ein Zertifikat für Berliner Softwareschmiede

Die Arbeit des deutschen Softwaredesigners Thomas Driemeyer und seiner Kollegen vom Berliner Softwarehaus Mental Images wurde mit einem Technik-Zertifikat ausgezeichnet. Ihre Software Mental Ray wird von führenden Filmstudios zur digitalen Bildsynthese eingesetzt. Dank ihrer Erfindung könnten Lichteffekte in computergenerierten Filmen realistisch simuliert werden, teilte der Oscar-Ausschuß mit. Insgesamt vergab die Akademie in diesem Jahr drei Oscar-Statuen, sechs Zertifikate und vier Plaketten in dem Bereich Wissenschaft und Technik. Die Verleihung dieser Ehrungen findet am 1. März bei einem Gala-Dinner in Beverly Hills statt. Die feierliche Oscar-Show geht am 23. März in Hollywood über die Bühne.