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Forscher: Roboter läuft wie ein Insekt über Wasser

US-Forscher haben einen Roboter gebaut, der wie ein Insekt übers Wasser laufen kann. Der "Robostrider" nutzt dieselbe Lauftechnik wie sein natürliches Vorbild der Wasserläufer.

US-Forscher haben einen Roboter gebaut, der wie ein Insekt übers Wasser laufen kann. Der "Robostrider" bewege zwar nicht so elegant wie sein natürliches Vorbild, der Wasserläufer. Er nutze aber dieselbe Lauftechnik, indem er mit seinen Beinen Strudel unter der Wasseroberfläche erzeuge, berichten die Forscher im britischen Fachmagazin "Nature" (Bd. 424, S. 663). Grundlage für den Bau waren Aufnahmen der Wasserläufer auf einer gefärbten Wasseroberfläche mit einer hochauflösenden Kamera.

Dabei entdeckten die Forscher, dass die Wasserläufer (Gerris remigis) unter der Wasseroberfläche mit ihren Beinen kleine rückwärtige Strudel erzeugen, um sich auf dem Wasser zu bewegen. Das mittlere der drei Beinpaare fungiere dabei wie die Ruder eines Bootes. Die Bewegungsenergie dieser Strudel treibe die Tiere vorwärts, berichten David Hu und seine Mitarbeiter vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge.

Völlig unerforscht

Die zu den Wanzen gehörenden Wasserläufer (Familie Gerridae) sind zwischen acht und zehn Millimeter groß und leben auf Seen, Bächen und auch auf dem Meer. Die Oberflächenspannung des Wassers und Wasser abstoßende Haaren auf ihren langen Beinen sorgen dafür, dass die Insekten im Stillstand nicht untergehen. Wie sie allerdings über die Wasseroberfläche laufen, war Experten bislang ein Rätsel. Einige nahmen an, dass sie kleine Oberflächenwellen erzeugen, um sich vorwärts zu bewegen. Diese Annahme erklärt aber nicht, wieso auch junge Tiere auf dem Wasser laufen können, denn sie können ihre Beine noch gar nicht schnell genug bewegen, um Wellen zu erzeugen.

Das Laufen auf dem Wasser ähnele damit der Fortbewegung von Vögeln, Insekten oder Fischen, denn auch diese erzeugen Strudel, um vorwärts zu kommen, schreibt Michael Dickinson vom California Institute of Technology in Pasadena in einem Kommentar.

Roboter ist zehnmal so groß

Der künstliche Wasserläufer ist mit neun Zentimetern rund zehn Mal so lang wie sein Vorbild. Seine Beine weisen Wasser ab, und sein Körper besteht zum Großteil aus leichtem Aluminium.

DPA
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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.