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Millennium-Technologiepreis: Hell seiest Du, billig und ausgezeichnet

Der Forscher Shuji Nakamura ist mit dem höchstdotierten Technologiepreis der Welt ausgezeichnet worden: Der Japaner erhält den "Millennium Prize" für die Entwicklung Energie sparender Leuchtdioden und eines blauen Lasers.

Für die Entwicklung der Energie sparenden LED-Lampen erhält der Japaner Shuji Nakamura den Millennium-Technologiepreis 2006. Der mit einer Million Euro weltweit höchstdotierte Technologiepreis wird zum zweiten Mal vergeben. LED-Lampen haben eine hohe Lebensdauer und verbrauchen beträchtlich weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen, heißt es in der Begründung der finnischen Millennium-Preis-Stiftung in Helsinki.

"Diese Leistung ist, als Beleuchtungsanwendung betrachtet, mit der von Thomas Edison erfundenen Glühlampe vergleichbar", urteilt Pekka Tarjanne, Vorsitzender der Millennium-Preisausschusses. "Die auf der Innovation von Professor Nakamura basierenden energieeffizienten Lichtquellen werden diese Glühlampe im Laufe der Zeit mit großer Wahrscheinlichkeit verdrängen."

Verschiedene Anwendungsgebiete

Allein in den USA könnten durch Auswechseln der gegenwärtigen Beleuchtung gegen LED (Licht emittierende Dioden) in den kommenden Jahrzehnten zig Prozent Strom gespart werden. Die Lichtquellen seien auch für den Betrieb mit Solarstrom und damit für abgelegene Gebieten von Entwicklungsländern geeignet. Da Leuchtdioden auch UV-Licht erzeugen können, das Bakterien besonders effizient abtötet, liegt laut Stiftung ein wichtiger Einsatzbereich auch im Sterilisieren von Trinkwasser.

Nakamura habe blaue, grüne und weiße LED sowie blaues Laserlicht entwickelt. Seine Arbeit habe einen neuen Forschungsbereich über Licht ausstrahlende Halbleiter begründet. Das blaue Laserlicht führe beim Speichern und Übertragen von Daten zu einem erheblichen Fortschritt.

Preisverleihung im September

Nakamura wurde 1954 in Japan geboren und arbeitet seit dem Jahr 2000 an der Santa Barbara Universität in Kalifornien. Er erhält den Preis am 8. September in Helsinki. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre für eine die Lebensqualität und das Wohl der Menschen verbessernde Innovation vergeben. Finanziert wird sie von finnischen Organisationen, der finnischen Industrie und dem finnischen Staat. Den ersten Millennium-Technologiepreis hatte 2004 der Erfinder des World Wide Web (WWW), Tim Berners-Lee, erhalten.

DPA / DPA
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.