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Leichter aufstehen Schlafphasenwecker für Morgenmuffel: Drei Modelle im Vergleich

Ein Schlafphasenwecker unterstützt das Aufwecken
Der Schlafphasenwecker soll ein sanftes, aber effektives Wecken ermöglichen
© knape / Getty Images
Je nachdem, wie tief wir gerade schlafen, wenn der Wecker klingelt, fällt uns das Aufstehen leichter oder schwerer. Um herauszufinden, wann der ideale Zeitpunkt zum Aufwachen wäre, hilft eine Analyse durch den Schlafphasenwecker. Was das ist und wie er funktioniert, haben wir zusammengefasst.

Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Wecker soll der Schlafphasenwecker den perfekten Zeitpunkt erkennen, um uns zu wecken. Möglich wird das durch eine permanente Analyse unserer Bewegungen im Schlaf – und damit einhergehend den unterschiedlichen Schlafphasen. Sie geben Aufschluss darüber, wie tief wir gerade schlafen. Denn Fakt ist: In einer Leichtschlafphase ist es viel angenehmer, geweckt zu werden und ausgeruht in den Tag zu starten, als in einer Tiefschlafphase. Sie kennen das sicher auch: Wird man plötzlich aus dem Schlaf gerissen, fühlt man sich matt und träge. Dieses Gefühl zieht sich meistens durch den ganzen Tag. Um das Aufstehen zu erleichtern, kann ein Schlafphasenwecker also durchaus nützlich sein. Aber wie genau funktioniert er eigentlich und worin unterscheiden sich die gängigen Modelle? Ein Erklärungsversuch.

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Wie funktioniert ein Schlafphasenwecker?

Bevor wir auf die Funktionsweise näher eingehen, müssen Sie wissen, dass es zwei unterschiedliche Arten von Schlafphasenweckern gibt: Jene, die Gehirnaktivitäten aufzeichnen können – und solche, die (körperliche) Bewegungen messen. Die erste Variante ist nicht für den privaten Gebrauch gedacht, sondern findet in professionellen Schlaflaboren Verwendung. Die zweite Variante hingegen ist für zu Hause geeignet und somit ausschlaggebend für die folgende Zusammenfassung.

Grundsätzlich wird zwischen vier verschiedenen Schlafphasen unterschieden:

  1. der Einschlafphase
  2. der Leichtschlafphase
  3. der Tiefschlafphase
  4. der REM-Schlafphase

Wie der Name schon vermuten lässt, geht es bei den Phasen einerseits um die Dauer und andererseits um die Intensität des Schlafens: In den Leichtschlaf- und REM-Phasen (REM steht für Rapid Eye Movement und bedeutet übersetzt so viel wie "schnelle Augenbewegung") träumen wir besonders viel und bewegen uns dementsprechend auch mehr. Werden wir in einer dieser Phasen aus dem Schlaf gerissen, etwa weil der Wecker klingelt, fällt das Aufstehen für gewöhnlich sehr leicht. In der Tiefschlafphase wiederum erholt sich unser Körper vom Vortag, sodass wir uns weniger bewegen – und besonders fest schlafen. Dadurch fühlen wir uns automatisch schlapp und gerädert, wenn wir plötzlich geweckt werden. Und genau deshalb gibt es den Schlafphasenwecker. Er soll in der Lage sein, die leichten und tiefen Schlafphasen eines Menschen zu erkennen, um ihn sanfter zu wecken. Möglich wird das, indem er die vermehrten Bewegungen während der Leichtschlaf- und REM-Phasen erkennt.

Analyse: So werten Sie Ihren Schlaf aus

Normalerweise stellen wir einen Wecker so ein, dass er uns genau dann weckt, wenn wir aufstehen möchten. Was unweigerlich dazu führen kann, dass wir aus einer Tiefschlafphase gerissen werden. Beim Schlafphasenwecker hingegen wird keine Uhrzeit, sondern eine Zeitspanne eingestellt – sobald man seine morgendlichen Fast-Wach-Phasen kennt. Um diese zu ermitteln, muss das Gerät mit Daten gefüttert werden. Die Technik, die zur Analyse benötigt wird, findet sich beispielsweise in folgenden Modellen wieder:

1. Schlafsensor plus Schlafphasenwecker

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Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Schlafsensor der Firma Beurer, den Sie zur professionellen Schlafanalyse einsetzen können: Der SleepExpert muss dazu nur unter Ihre Matratze geschoben werden, um Ihre Bewegungen im Schlaf zu messen und auszuwerten. Laut Hersteller ist das Gerät in der Lage, zwischen leichten und tiefen, wachen und REM-Schlafphasen zu unterscheiden. Dadurch kann das Modell auch als Schlafphasenwecker eingesetzt werden. Mithilfe der gesammelten Daten und der integrierten Fresh-Wake-Funktion werden Sie jeden Morgen in der richtigen Phase sanft geweckt.

2. Smartwatch oder Fitnesstracker

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Mittlerweile sind auch die meisten digitalen Armbanduhren in der Lage, Ihre Bewegungen im Schlaf zu messen: Die Apple Watch Series 3 beispielsweise kann mithilfe der App "Sleep Cycle" Ihre Schlafphasen aufzeichnen und analysieren. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, die Daten auszuwerten und Ihrem inneren Rhythmus anzupassen. Sprich, Sie stellen den Wecker Ihrer Uhr so ein, dass er Sie immer in dem Zeitraum weckt, wenn Sie sich in einer leichten oder REM-Schlafphase befinden. Alternativ können Sie auch einen Fitnesstracker einsetzen, wie etwa von Fitbit – oder eine günstigere Variante von Yamay.

3. Schlafzyklustracker plus Lichtwecker

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Auch hierbei handelt es sich um eine Art Sensor, der unter der Matratze platziert wird und Ihren Schlafzyklus (sprich die Herzfrequenz, Atemzyklen und Bewegungen) analysiert. Laut Hersteller kann Sie das Aura Sleep System von Withings mithilfe der gesammelten Daten sanft wecken, wenn Sie sich in einer Leichtschlafphase befinden. Neben der intelligenten Weckfunktion "Smart WakeUP" beinhaltet das Gerät auch noch einen Lichtwecker: Das dimmbare LED-Licht soll sich positiv auf Ihren Schlaf-Wach-Zyklus auswirken, indem es bestimmte Lichtwellen verwendet, die zur Produktion von Melatonin (dem müde machenden Schlafhormon) beitragen können.

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ast

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