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"Fake or No Fake" Beatmungsgeräte abschalten? Kettenbrief schürt Corona-Angst – das steckt dahinter

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus kursieren jede Menge Fake-News im Internet. 


Über Messanger-Dienste und die sozialen Medien verbreiten sich die Falschmeldungen mit rasanter Geschwindigkeit. 


Ein Beispiel: Bei Whatsapp verbreitet sich ein Kettenbrief, in dem behauptet wird, dass deutsche Krankenhäuser nach 14 Tagen die Beatmung bei Corona-Patienten einstellen und sie somit sterben lassen würden. 


Eine Falschmeldung, die Klinikmitarbeiter so nicht stehen lassen wollen. 


Die Kliniken des Main-Taunus-Kreises veröffentlichen auf Facebook ein Video, das mit der Falschmeldung und weiteren absurden Behauptungen aufräumt. 


Um Fake News zum Coronavirus einzudämmen, ist es wichtig, Informationen, die nicht von offizieller Stelle kommen, kritisch zu hinterfragen – und im Zweifel zu überprüfen. 


Oder wie es die Kliniken des Main-Taunus-Kreises formulieren: "Glaubt nicht alles und bitte verbreitet auch nicht alles, was ihr hört." 


Wie untersuchen wir in der Redaktion Videos auf Manipulation? Dabei ist ein Blick auf die Details wichtig. Die Einzelbilder eines Videos verraten oft, ob ein Video bearbeitet wurde. Wir schauen uns Bild für Bild genau an und vergrößern einzelne Ausschnitte. Indizien für einen Fake sind zum Beispiel: fehlende Bewegungsunschärfe, unnatürlicher Schattenwurf oder Schnittfehler. Beim stern gilt generell: Seriosität vor Schnelligkeit. Wir checken Fakten und Material immer gründlich gegen, bevor wir sie veröffentlichen. Dafür arbeiten wir mit dem redaktionsübergreifenden "Team Verifikation" zusammen mit RTL, NTV, RTL2, Radio NRW.
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Im Zusammenhang mit dem Coronavirus kursieren jede Menge Fake-News im Internet. Die Kliniken des Main-Taunus-Kreises veröffentlichen auf Facebook ein Video, das mit Falschmeldung aufräumt. 

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