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Japan Festnahme wegen Betrugs: Mann hatte 35 Freundinnen gleichzeitig

Mann und Frau
Der Mann soll jeder seiner Freundinnen einen anderen Geburtstag genannt haben (Symbolbild)
© franckreporter / Getty Images
In Japan soll ein Mann Beziehungen mit 35 Frauen gleichzeitig gehabt haben, um sich an ihren Geschenken zu bereichern. Gegen ihn wird wegen Betrugs ermittelt.

Takashi Miyagawa muss ein wahrer Frauenheld gewesen sein: Der 39 Jahre alte Japaner aus der Region Kansai soll 35 Freundinnen gleichzeitig gehabt haben. Über längere Zeit gelang es ihm, diese Beziehungen zu jonglieren, ohne dass die Frauen voneinander wussten. Mittlerweile sind die Freundinnen aber nicht mehr gut auf Miyagawa zu sprechen – sie wollen ihn nun sogar vor Gericht bringen.

Der Schwindel flog auf, als eine der Freundinnen erfuhr, dass Miyagawa neben ihr noch eine weitere Beziehung hatte. Die Frauen schlossen sich zusammen und deckten das komplizierte Geflecht auf. Miyagawa ist damit nicht nur plötzlich wieder Single, ihm drohen auch rechtliche Konsequenzen. Er wurde wegen Betrugs festgenommen, berichtet die "New York Post" unter Berufung auf japanische Medien.

Jeder Freundin stellte er eine Hochzeit in Aussicht

Miyagawa hatte die zahlreichen Beziehungen nämlich in erster Linie genutzt, um sich zu bereichern. Von den Frauen soll er Geschenke im Wert von insgesamt mehr als 700 Euro bekommen haben – darunter unter anderem Kleidung und Bargeld. Laut Medienberichten soll der Schwindler seinen Freundinnen verschiedene Daten als seinen Geburtstag genannt haben, um das ganze Jahr lang Geschenke zu erhalten – bei aller Dreistigkeit ein durchaus anspruchsvolles Zeitmanagement.

Guter Sex in einer langen Beziehung

Die alleinstehenden Frauen soll Miyagawa bei seinem Job als Verkäufer für Duschköpfe und andere Produkte kennengelernt haben. Jeder von ihnen habe er vorgegaukelt, eine ernsthafte Beziehung zu führen und sogar eine Hochzeit in Aussicht gestellt – bis sie ihn mit vereinten Kräften zu Fall brachten. Jetzt ermittelt die japanische Polizei gegen Miyagawa. Möglich ist auch, dass sich noch mehr Frauen melden, mit denen er eine Beziehung hatte.

Quelle: "New York Post" / "SoraNews 24"

epp

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