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Schock beim ersten Date Dreiste Masche: Frau bringt 23 Gäste zum Blinddate mit – und erwartet, dass der Mann bezahlt

Ein Festmahl erwartet man bei einem Blinddate eher nicht (Symbolbild)
Ein Festmahl erwartet man bei einem Blinddate eher nicht (Symbolbild)
© Alessandro Biascioli / Getty Images
Bei einem Blinddate ist man auf vieles gefasst. Doch auf 23 mitgebrachte Verwandte sicher nicht. Genau das passierte aber vergangene Woche einem 29-Jährigen. Sein ausgiebig begleitetes Date sah indes sich selbst als Opfer.

Es muss ein kleiner Schock gewesen sein: Als ein 29-jähriger Mann in der chinesischen Stadt Zhejiang von seiner Mutter mit einer jungen Frau zum Essen verabredet worden war, hatte er ziemlich sicher keine Party im Sinn. Genau zu der artete das Blinddate aber aus: Seine Verabredung hatte unangekündigt ihre halbe Familie mitgebracht. Und erwartete tatsächlich, dass er die 23 Gäste ebenfalls einlud.

Das war dem jungen Mann aber nicht sofort klar. Sie hätte ihn gebeten, doch mit ihrer Familie zusammen zu essen, erklärte er lokalen Medien. Überrumpelt sagte er zu. Die Gäste hätten dann ausführlich Gerichte und Getränke geordert und ordentlich reingehauen. Als einziger Teilnehmer, der niemanden kannte, fühlte er sich ziemlich alleine gelassen. Als ihm dann auch noch vom Kellner die Rechnung von 19.800 Yua, knapp 2500 Euro, vorgelegt wurde, hatte er genug: Er machte sich leise aus dem Staub.

Festmahl für die halbe Familie

Sein Date und dessen Verwandte entdeckten die Flucht erst später – und waren entrüstet. Sie habe doch nur testen wollen, ob ihr Date großzügig genug sei, auch für 25 Menschen das Essen zu bezahlen, beklagte sich die Frau bei "Taizhou Evening News". Ihre Verwandten gaben ihr in Chats, die der Seite vorlagen, Recht. Der Mann sei "ekelhaft", schrieben sie. Zudem beklagten sie sich über die hohen Kosten des Festmahls. "Wir haben doch bloß gegessen, nicht getrunken oder geraucht. Wieso ist das so teuer?", klagte einer.

Nachdem die Dame und ihre Gäste das Essen widerwillig selbst bezahlt hatten, versuchte sie das Geld von ihrem Date wiederzubekommen. Doch der ging zunächst nicht auf Kontaktversuche ein und ließ sein Telefon abgeschaltet. Später sah er weiterhin nicht ein, für das komplette Festmahl aufzukommen. Am Ende einigte er sich mit ihr, nur zwei der Tische, etwa 800 Euro, zu übernehmen, den Rest müsse sie selbst begleichen. Ein weiteres Date hat es offenbar nicht mehr gegeben. Da dürften sich beide Seiten wohl einig sein.

Quelle: "Taizhou Evening News"

mma

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