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"Achtung, ich komme!": Teil 4: Was ich in New York über Sex gelernt habe

Bestsellerautorin Henriette Hell will weg vom Orgasmus-Stress und geht auf Reisen, um zu lernen, wie Sex in anderen Ländern klappt. Hier berichtet sie exklusiv von ihren Erfahrungen.

Vorm ersten Sex dreimal daten? So viel Zeit hat in New York heute niemand mehr.

Vorm ersten Sex dreimal daten? So viel Zeit hat in New York heute niemand mehr.

Bestsellerautorin Henriette Hell schreibt hier jede Woche exklusiv über weibliche Lust, Stress im Bett und ihre Aha-Erlebnisse rund um den Globus. Diese Woche: New York, über das Frank Sinatra gesungen hat: "If I can make it there, I'll make it anywhere". Leider gilt das nicht für Orgasmen ...

10 Dinge, die ich in New York über Sex gelernt habe

1. Porno-Land. Es gibt allen Grund, stinksauer auf die Amis zu sein. Denn im Grunde waren sie mit ihrer boomenden Pornoindustrie (allein im Epizentrum San Fernando Valley werden in den über 200 Studios 200 Filme pro Woche gedreht) und ihren Hollywoodfilmen verantwortlich für das völlig verzerrte Image des weiblichen Orgasmus (Pimmel rein und - päng!), das Frauen auf der ganzen Welt das Sexleben schwermacht. Shame on you!

2. Kaffee-Orakel.

An der Art, wie ein Mann seinen Kaffee trinkt, erkennst du, ob er ein guter Liebhaber ist. In New York rauschten die Anzugträger im Sekundentakt in die Coffeeshops, bestellten - zack, zack - ihr Heißgetränk und hetzten schnell wieder zur Tür hinaus. Mal kurz innehalten und vielleicht noch ein warmes Croissant dazubestellen? Nö. Genauso benahmen sich die New Yorker auch im Bett, total frustrierend! Wie gut, dass mein neuer Freund seinen Kaffee am liebsten ganz entspannt im Bademantel auf dem Balkon schlürft ...

3. Downdating. Samstags dreht sich in New York alles darum, den oder die Richtigen zu finden (oder zumindest einen netten One-Night-Stand) - es ist die sogenannte Dating Night. Wer kein Date hat, ist ein Loser. Wer ein Date mit einem Loser hat, ist auch ein Loser. Denn die meisten Frauen haben es auf Männer abgesehen, von denen sie gesellschaftlich, finanziell, sexuell und wirtschaftlich profitieren können. Eine Frau von Welt darf sich nicht mit einem "Arbeiter" einlassen, tut sie es doch, dann spricht man in New York von Downdating - sich runterschlafen (#HeidiKlumliebtBodyguard).

4. Mehr Gehalt = mehr Sex.

Beim ersten Date zahlt der Mann grundsätzlich für das Essen in einem teuren Lokal und legt spätestens beim Dessert alle relevanten Informationen über Gehalt, Herkunft und Zukunftsvisionen auf den Tisch. Es gibt sogar Frauen, die sagen: "Ich will mal wieder so richtig lecker essen gehen, also besorg ich mir ein Date!" Viele Männer können sich die Suche nach ihrer Traumfrau oder einem One-Night-Stand deshalb gar nicht mehr leisten. Aber: Je sexier und jünger eine Frau, desto höher ihre Ansprüche. Und egal wie hoch diese Ansprüche sind, am Ende findet sich in New York immer jemand, der sie erfüllt.

5. Roboter-Sex. Wenn alles, was mit Liebe und Sex zu tun hat, nach so klaren Regeln abläuft, wie es in New York der Fall war, dann benimmt man sich zwangsläufig wie ein Roboter. Auch im Bett. Da lobe ich mir das chaotische deutsche Datingsystem: (besoffen) knutschen, sich gegenseitig bei Facebook stalken, gucken, was so geht, z. B. Sex.

6. Be German!

Versuch gar nicht erst, deinen deutschen Akzent zu verstecken und vermeintlich coole Redewendungen aus deiner liebsten US-Serie nachzuplappern. Die New Yorker stehen auf unsere "harte, strenge Aussprache" - das finden die sexy!

7. Talkshow. Ein Mann kann dich so oft einladen, wie er will: Bevor ihr nicht den talk hattet, ein Gespräch darüber, ob man jetzt fest zusammen ist, kann man in New York daten und vögeln, wen man will.

8. Die alte Dreier-Regel

- geh mit einem Typ erst nach dem dritten Date ins Bett, wenn du nicht als Schlampe dastehen willst -, ist auch out. So viel Zeit hat heute in New York kein Mensch mehr!

9. Carrie ist schuld! Ich glaube, dass es vielen Männern unbewusst "nur" darum, den Orgasmus der Frau abzuhaken, damit sie ihn nicht - wie häufig in der US-Serie "Sex and the City" dargestellt - als Loser bezeichnen kann, wenn er es mal nicht schafft, sie zum Kommen zu bringen.

10. Augen zu!

Wer sich beim Sex auf Reisen nicht verlieben möchte, sollte Augenkontakt vermeiden und vor-/hinterher möglichst wenig über Privates sprechen. Beschränkt euch aufs Wesentliche: das Vögeln. Danach sollte jeder seiner Wege gehen.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.