HOME

Kassenbeiträge: AOK-Kunden drohen 18 Prozent

Schock für Kassenpatienten: Durch die Gesundheitsreform drohen AOK-Versicherten Beiträge von mehr als 18 Prozent, berichtet der stern. Einige AOKs stehen wegen Mitgliederschwund vor der Pleite.

Die Gesundheitsreform führt zu deutlich höheren Kassenbeiträgen als erwartet, berichtet der stern in seiner neuen Ausgabe. Grund dafür ist die vorige Woche vom Bundestag beschlossene Pflicht der Krankenkassen, ihre Schulden bis Ende 2008 abzubauen.

Würden Sie bei einem Beitrag von 18 Prozent die Kasse wechseln?

AOK Berlin ist besonders betroffen

Besonders drastische Beitragserhöhungen auf über 18 Prozent drohen laut stern den 750 000 Versicherten der AOK Berlin, der größten Krankenkasse in der Hauptstadt. Ihr Vorstandschef Rolf Dieter Müller erklärte demnach im Gesundheitsausschuss: "Wenn der Abbau des Betriebsmitteldefizits bis zum 31. August 2008 vorgenommen werden müsste, müssten 2,85 Beitragspunkte erhoben werden." Für den Fall, dass die Entschuldung bis Ende 2007 erfolgen soll, wie im Gesetz als Normalfall vorgesehen, "wäre der Erhöhungsbeitrag bei 5,7 Beitragspunkten".

Die Pressestelle der AOK Berlin erklärte dem Magazin auf Anfrage, dass "konkrete Aussagen zur tatsächlichen Beitragserhöhung derzeit nicht möglich" seien.

Schon heute gehört die AOK Berlin mit einem Gesamtbetrag von 15,5 Prozent zu den teuersten Kassen. Sollten die Beiträge auf mehr als 18 Prozent vom Bruttolohn klettern, würden vermutlich so viele Mitglieder die Kasse verlassen, dass sie bald vor der Pleite stünde. Deshalb werden möglicherweise sämtliche AOK-Versicherte zwei Prozent höhere Beiträge zahlen müssen, um verschuldete Kassen wie die in Berlin zu retten.

Markus Grill / print
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(