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#A66Snowbaby: Papa als Geburtshelfer an der Beifahrertür - England feiert das Schneebaby

Auch die Briten leiden unter einer extremen Kältewelle. Doch das eisige Wetter beschert Ihnen jetzt einen Grund zur Freude: Im ganzen Land wird das "Schneebaby" von der Landstraße A66 begrüßt.

Schwierige Verkehrsverhältnisse. Dieses Foto wurde in Seaton Delaval  in Northumberland gemacht. England leidet, ebenso wie Deutschland, unter einer Kältewelle.

Schwierige Verkehrsverhältnisse. Dieses Foto wurde in Seaton Delaval  in Northumberland gemacht. England leidet, ebenso wie Deutschland, unter einer Kältewelle.

Wenn Sienna eines Tages ihren Freunden die Geschichte ihrer Geburt erzählt, werden die wahrscheinlich staunen. Das Mädchen hat am 1. März Geburtstag – also in einer Zeit, in der oft schon die Frühblüher aus der Erde lugen, es die ersten wärmeren Tage gibt und man sich bald auf die Osterferien freut.

Doch Anno 2018, in jenem kalten Winter, war von Frühlingswärme keine Spur. Denn das "Beast from the East" verbreitete seinen Schrecken in Großbritannien – die Bestie aus dem Osten ist eine Kaltfront, die Schnee und Eis auf die Inseln fegt.

An ebenjenem Märzmorgen machten sich Daniella und Andrew Waring aus Catterick in Nord Yorkshire in ihrem Auto in Richtung Krankenhaus auf. Daniella war schwanger, und das Baby war kurz davor, auf die Welt zu kommen. Die Geschichte dieser – nicht ganz ungefährlichen - Geburt lässt sich nachlesen auf der Seite des örtlichen Rettungsdienstes.

Bei der Eiseskälte wird man als Baby schonmal ungeduldig

Der Weg ins Krankenhaus war schwieriger als gedacht. Es schneite heftig, die Straße war glatt, und an ein schnelles Vorankommen war nicht zu denken. Und: Das Baby hatte offenbar auch keine Lust so lange zu warten, bis Mama und Papa endlich im Krankenhaus ankommen.

Der weitere Verlauf der Geschichte zeigt auch: Eigentlich braucht man keine Hebamme, Papa kann das auch.

Dem Rettungsdienst erzählte Vater Andrew später: "Das Wetter war sehr schlecht. Es war sogar schwierig, eine geeignete Stelle am Straßenrand zum Halten zu finden". Er schaffte es gerade noch, die Nummer des Notrufs zu wählen – da war die Geburt schon in vollem Gange. "Weil ich bei der Geburt unserer zwei anderen Kinder dabei war, machte ich einfach nach, was ich früher gesehen hatte", erzählte Andrew: "Ich öffnete die Tür der Beifahrerseite, kniete mich in den Schnee – und nahm das Baby in Empfang".

Inzwischen war das Wetter so schlecht, dass der Krankenwagen Schwierigkeiten hatte, die kleine Familie in dem Schneetreiben zu finden. Die Helfer schafften es dennoch, kurze Zeit nach der Geburt dort zu sein. Mutter und Tochter wurden ins nächste Krankenhaus gebracht. "Am wichtigsten war dafür zu sorgen, dass Mutter und Tochter schnell Hautkontakt haben, um das Baby aufzuwärmen", sagte eine der Schwestern des Hospitals.

Trotz der abenteuerlichen Geburt: Der Kleinen und ihrer Mutter geht es prima. Auf Twitter sind die beiden eine kleine Attraktion. Manche Twitter-Nutzer schlagen auch einen neuen Namen für das #a66Snowbaby vor, zum Beispiel Elsa, wie die Eisprinzessin aus dem Disney-Film.

Das kleine Mädchen heißt Sienna, wie die Farbe. Diesen gelb-braunen Farbton assoziiert man allgemein mit: Wärme.

anb

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.