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Hells "Angel" Kim Kardashian: Warum Kim Kardashian eine verdammt gute Mutter ist

In ihrer Kolumne "Hells 'Angel'" knöpft sich Henriette Hell jede Woche einen Menschen vor, der in ihren Augen in puncto Liebe und Sex alles richtig macht. Oder alles falsch. Diesmal: die frisch gebackene Mutter eines Sohnes, Kim Kardashian West.

Von Henriette Hell

Bereits sechs Wochen vor der Entbindung hatte Kim Kardashian 52 Pfund zugenommen. Sie hasst es, schwanger zu sein – und steht dazu. Nun ist der kleine Saint zum Glück auf der Welt.

Bereits sechs Wochen vor der Entbindung hatte Kim Kardashian 52 Pfund zugenommen. Sie hasst es, schwanger zu sein – und steht dazu. Nun ist der kleine Saint zum Glück auf der Welt.

Falls Sie nicht hinterm Mond leben, haben Sie sicherlich mitbekommen, dass Kim Kardashian West, 35, am Wochenende ihr zweites Kind zur Welt gebracht hat, einen kleinen Bruder für Töchterchen North, 2. Fest steht, dass der Säugling in Kürze das am meisten fotografierte und im Netz gepostete Kind der Welt sein und als wichtigstes modisches Accessoire seiner berühmten Mutter schon bald im Givenchy-Strampler in der Front Row bei den wichtigsten Modenschauen von Paris bis New York sitzen wird. "Armes Kind", stöhnen deshalb viele und unterstellen Kim gar, sie sei eine "schlechte Mutter".

Ich behaupte das Gegenteil: Kim Kardashian ist eine verdammt gute Mutter – und noch dazu ein role model für werdende Mamas auf der ganzen Welt. Warum? Weil sie eine der wenigen (prominenten) Frauen ist, die vollkommen ehrlich und offen über ihre Schwierigkeiten, Ängste und Probleme während und nach ihrer Schwangerschaft spricht. Sie romantisiert nichts, sondern – das weiß ich aus meinem Umfeld – spricht vielen Müttern aus dem Herzen, indem sie gängige Klischees einfach über den Haufen wirft: "Alle sagen immer, wie unglaublich es ist, schwanger zu sein", erzählte sie kürzlich. "Aber mir geht es nicht so. Schwanger zu sein gehört für mich zu den schlimmsten Erfahrungen meines Lebens. Ich genieße wirklich keinen Moment und verstehe niemanden, der das tut. Es ist die Hölle!"

Ehrlichkeit rules!

Die wenigsten von uns dürften solche Sätze wohl schon mal von ihrer eigenen Mutter gehört haben. Schade eigentlich, denn fest steht nun mal, dass es vielen Frauen so ähnlich geht wie Kim. Sie trauen sich bloß nicht, die Wahrheit über diese angeblich "schönste Zeit im Leben einer Frau" auszusprechen. Dabei finde ich das wichtig und auch richtig. Selbst, wenn sie anderen Frauen damit einen Schrecken einjagt. Ich meine, wir alle wollen doch wissen, was da wirklich auf uns zukommt, oder?!
Kim jedenfalls nimmt kein Blatt vor den Mund: "Vielleicht ist es dieses Anschwellen, die Rückenschmerzen oder einfach der ganze Irrsinn, wie sich dein Körper ausdehnt und nichts mehr passt", schreibt sie auf ihrem Blog. "Ich fühle mich die ganze Zeit, als steckte ich nicht in meiner eigenen Haut. Ich fühle mich auch nicht sexy – ich fühle mich unsicher und die meiste Zeit über ekelhaft." Ein ziemlich krasses Geständnis für jemanden, der als TV-Star, Model und Stilikone praktisch ausschließlich auf sein Aussehen reduziert wird. Das erfordert Mut, das beeindruckt.

Der Körper ist im Eimer

Eine Freundin, die gerade ihr erstes Kind zur Welt gebracht und ziemlich unter der Schwangerschaft gelitten hat, bezeichnet Kim sogar als Heldin. "Als Frau bekommst du ständig von allen Seiten eingetrichtert, dass es nichts Großartigeres gibt, als schwanger zu sein. Aber ganz ehrlich: Für mich war es die reinste Tortur. Allerdings hatte ich immer das Gefühl, ich dürfte das nicht offen aussprechen, nicht einmal meinem Mann gegenüber – weil ich doch dankbar sein muss, schwanger zu sein. Dank Kim traue ich mich nun zu sagen: Ja, verdammt, es ist hart. Mein Körper ist im Eimer und ich werde es freiwillig nicht noch einmal machen. Egal, wie froh ich heute bin, meine Tochter zu haben."

Was genau daran so "hart" ist, beschreibt Kim herrlich selbstironisch und anschaulich auf ihrem Blog: "Wisst ihr, dass man zwei Monate danach eine Windel tragen muss? Das hat mir niemand gesagt! Die Leute erzählen einem nichts über all die ekelhaften Sachen, die während einer Schwangerschaft passieren oder danach!"

Schnell wieder schlank? Pfffff ...

Und dann ist da ja auch noch die Sache mit dem vermaledeiten After-Baby-Body. "Ich sehe mir andere Promis und Instagram-Girls an, die sofort nach der Geburt wieder superdünn sind", sagt Kim, die offenbar nur halb so eitel ist wie bisher angenommen. "Wie machen die das?" Sie selbst fühle sich derzeit "fat as f*ck" und habe (erstmal) andere Prioritäten, als sich in Rekordzeit in ihre sexy Fummel reinzuhungern. "Ich habe Freunde, bei denen sich alles nur noch um die Bedürfnisse der Kinder dreht. Sie bestimmen jetzt ihr ganzes Leben! Das ist schön für sie, aber ich glaube, wenn du dich nicht hin und wieder mit Freunden triffst – egal, ob es zwei Stunden am Tag oder ein Tag pro Woche sind – dann wirst du verrückt." Danke, Kim, für deine ehrlichen Worte. Je mehr Kinder du bekommst, desto sympathischer wirst du.  

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.