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Kinderbetreuung: Was kostet eigentlich ein Kita-Platz?

Wer als Eltern sein Kind betreuen lassen will, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Kita oder Tagesmutter. Beide haben Vor- und Nachteile und sollte je nach Bedarf der Eltern und Kinder ausgesucht werden. stern.de hat eine Liste mit den wichtigsten Fragen zusammengestellt, und sagt, was eine gute Tagesmutter ausmacht.

Weitere Informationen über Kita-Einrichtungen finden Sie als PDF hier

Informationen über die Kindertagespflege hier, ebenfalls im PDF-Format.

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Welche Einrichtungen gibt es für Kinder von 0 bis 12 Jahren?

Krippe (0 bis 3 Jahre)

Für Kinder ab der neunten Woche bis zum dritten Lebensjahr oder bis zum Eintritt in den Kindergarten halbtags, Teilzeit oder ganztags in altershomogenen oder altersgemischten Gruppen. Die Gruppen haben bis zu 15 Plätze, die Betreuung erfolgt durch Erzieherinnen und Hilfskräfte. Der Betreuungsschlüssel in den jeweiligen Tageseinrichtungen ist regional unterschiedlich.

Kita/Kindergarten (3 bis 6 Jahre)

Im Kindergarten werden rund 20 bis 25 Kinder ab dem 3. Geburtstag bis zur Schule von mindestens einer Fachkraft halbtags, Teilzeit oder ganztags in altersgemischten oder altershomogenen Gruppen betreut.

Hort (6 bis 12 Jahre)

Hier werden Kinder im Grundschulalter vor und nach dem Unterricht, bei Unterrichtsausfall und teilweise ganztägig in den Schulferien betreut. In jeder Gruppe sind ca. 15 bis 20 Kinder. Die Betreuung im Hort gilt als Teilzeitbetreuung, die aber unter Einbeziehung der schulischen Unterrichtszeiten eine ganztägige Betreuung sicherstellt.

Wie unterscheiden sich die Einrichtungen?

Altersgemischte Einrichtungen

Hier werden Kinder ab der neunten Woche entweder bis zum Schuleintritt oder bis zum Ende des Hortalters (zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr) betreut. Die Betreuung findet gruppen- und altersübergreifend statt.

Eltern-Kind-Gruppen

Darunter sind private oder kirchlich organisierte Baby- und Krabbelgruppen für Eltern mit Kindern von 0 bis ungefähr zweieinhalb Jahren zu verstehen. Die Treffen finden in der Regel einmal wöchentlich stundenweise (vormittags oder nachmittags) unter Anleitung statt. Eltern können sich austauschen und verschiedene Angebote dort nutzen. Eltern-Kind-Gruppen finden z.B. in Familien- und Mütterzentren, Volkshochschulen, Kirchengemeinden zum Beispiel bei der AWO, Caritas und anderen örtlichen Anbietern statt.

Spielgruppen

In Spielgruppen gibt es Betreuungsangebote für Kinder von anderthalb bis rund 4 Jahre ohne Beisein der Eltern. Die meisten Gruppen bieten stundenweise Betreuung an. Spielgruppen sind auch als Vorstufe für den Kindergarten gedacht, damit die Kinder erste Gruppenerfahrungen sammeln können.

Flexible Betreuungseinrichtungen

Flexible Betreuungseinrichtungen ermöglichen den Eltern die stunden-, tage- oder wochenweise Betreuung ihrer Kinder. Einige dieser Einrichtungen betreuen auch Kinder in Notsituationen, wenn etwa die Regelbetreuung entfällt oder nicht ausreicht.

Was kosten Betreuungsplätze?

Die Eltern tragen in der Regel die laufenden Betreuungskosten selbst. Wird die Einrichtungen öffentlich bezuschusst, ist der Elternbeitrag niedriger als in einer privaten Einrichtung, in der die Eltern für die Kosten voll aufkommen müssen.

Je nach Region, Einkommen, Dauer der Betreuung (halbtags, Teilzeit oder ganztags), und ob öffentlich bezuschusst oder nicht, liegen die Kosten für einen Betreuungsplatz in einer Einrichtung ab 15 Euro (bei einem öffentlich bezuschussten Halbtagsplatz ohne Mittagessen und bei einem sehr niedrigen Einkommen) bis zu 600 Euro (bei einem Ganztagsplatz ohne öffentliche Zuschüsse und bei einem höherem Einkommen) pro Monat.

Unterscheiden sich Öffnungszeiten und Arbeitszeiten der Eltern?

Die Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen sind sehr unterschiedlich. Immer noch bieten die wenigsten Einrichtungen eine ganztägige Betreuung an, und die festgelegten Öffnungszeiten sind in der Regel nicht individuell an den Bedarf der berufstätigen Eltern angepasst. Das heißt, dass Eltern im Vorfeld klären müssen, ob die Öffnungszeiten der Einrichtung mit ihren Arbeitszeiten zusammen passen. Viele Einrichtungen versuchen sich von starren Systemen zu lösen und auf den erweiterten Bedarf in der heutigen Berufswelt einzugehen. Aber nicht immer sind diese Einrichtungen vor Ort vorhanden. Natürlich können die Kinder nach Beendigung der Arbeit abgeholt werden und müssen nicht bis zum Schluss in der Einrichtung verweilen. Problematisch ist, wenn Kinder nur an einzelnen Tagen betreut werden sollen. Viele Einrichtungen wünschen sich einen regelmäßigen Besuch der Kinder für ein besseres Gruppengefüge.

Tagesmütter - was ist das Besondere daran?

Eine Tagesmuter betreut fremde Kinder in ihrem Haushalt. Meist hat sie eigene Kinder und vereinbart so die häusliche Situation mit der Ausübung eines Berufes. Tagesmütter haben sich im Umgang mit ihren eigenen und den Tageskindern vielfältige pädagogische Kompetenzen erworben. Die Tagesmutter bietet vor allem Kindern in den ersten Lebensjahren eine familiennahe und zeitlich flexible Betreuung, bei der die individuellen Bedürfnisse der Kinder und der Eltern berücksichtigt werden.

Beschäftigungsform

Die Tagesmutter ist freiberuflich tätig, das heißt, sie steht nicht in einem Beschäftigungsverhältnis und kommt für die Zahlung ihrer Sozialabgaben und Steuern selbst auf.

Kosten

Die Tagesmutter erhält einen Stundenlohn von Euro 3,50 bis Euro 5,50. Die Pauschale für einen Halbtagesplatz beträgt ungefähr 310 Euro, für einen Ganztagesplatz rund 620 Euro. Die Kosten werden meist individuell verhandelt. Windeln und Flaschen- und Gläschennahrung werden extra bezahlt.

Checkliste Tagesmütter

  • Folgende Aspekte sollten Sie mit den Kandidatinnen klären:
  • Passt die Vor- und Ausbildung zur jetzigen Tätigkeit als Tagesmutter?
  • Legen Sie Wert darauf, dass sie eigene Kinder hat?
  • Will sie etwas über Ihr Kind wissen?
  • Interessiert Sie sich dafür, Sie als Eltern kennenzulernen?
  • Wie viele Kinder betreut sie? Und wie alt sind die Kinder? Wie viele Tage pro Woche und wie viele Stunden pro Tag betreut sie sie?
  • Achtet die Tagesmutter auf die Ernährung?
  • Steht den Kindern ausreichend Raum und Spielzeug zur Verfügung?
  • Haben die Kinder die Möglichkeit, im Freien zu spielen?
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(