Krebstod mit 13 Jahren Eltern finden Botschaft von verstorbener Tochter


Sie ist erst 13 Jahre alt, als sie an Knochenkrebs stirbt. Tage später finden ihre Eltern eine bewegende Nachricht von Athena hinter einem Spiegel in ihrem Zimmer.

Die Trauer sitzt tief. Dean und Caroline Orchard aus dem englischen Leicester haben gerade ihre Tochter verloren. Sie war erst 13 Jahre alt. Sie betreten ihr Zimmer, um ein paar Sachen zu sortieren. Als sie den großen Spiegel verrücken, der an der Wand lehnt, können sie kaum fassen, was sie sehen: Auf der Rückseite des Spiegels finden sie einen etwa 3000 Wörter langen Text, geschrieben von ihrer Tochter Athena. "Ich habe angefangen, ihn zu lesen, musste aber abbrechen, weil es einfach zu viel war. Es war herzzerreißend", sagte ihr Vater der "Daily Mail".

Die Diagnose erhielt Athena mit zwölf Jahren

Bereits mit zwölf Jahren bekam die kleine Athena die Diagnose: Knochenkrebs. Notoperation, Chemotherapie - sie musste sich in den vergangenen Monaten einer Reihe von Behandlungen unterziehen, wurde schwächer und schwächer. Zuletzt habe sie sich kaum aus dem Bett bewegen können, schreibt "Daily Mail". Vergangene Woche verlor die 13-Jährige den Kampf gegen den Krebs. Im Kreise ihrer Familie, zu Hause. Seitdem trauern ihre Angehörigen, Athena hat sechs Schwestern und drei Brüder.

Tage später fanden ihre Eltern die geheime Botschaft auf der Rückseite des Spiegels. "Jeder Tag ist etwas Besonderes", steht da, "also macht das Beste daraus. Morgen könntet ihr eine tödliche Krankheit bekommen." Und weiter: "Glück hängt von uns selbst ab. Vielleicht geht es nicht um ein Happy End, sondern um die Geschichte. Der Unterschied zwischen gewöhnlich und außergewöhnlich ist der kleine Zusatz." Liebe sei selten, das Leben sonderbar, nichts bleibe für immer und Menschen würden sich ändern. Athena findet auch Worte, die ihr Verhältnis zur Liebe beschreiben. "Ich warte darauf, mich in jemanden zu verlieben, dem ich mein Herz öffnen kann", schreibt sie.

Die Botschaft erzeugt Nähe

Ihr Eltern waren überrascht. Nicht nur über die bedachten Worte ihrer erst 13-jährigen Tochter, sondern auch, weil Athena die Zeilen hinter ihrem Spiegel geheimgehalten hatte. "Aber es passt zu ihr", sagte ihr Vater. Und auch ihre Mutter beschreibt sie als jemanden, der es liebte zu schreiben. Dean und Caroline Orchard beschlossen, diese Geschichte mit der Welt zu teilen. Ihre Tochter sei immer positiv gewesen. Obwohl sie krank war, habe sie immer geschaut, dass es ihr gut gehe, erinnert sich ihre Mutter. "Wir werden den Spiegel für immer behalten. Es zu lesen, fühlt sich an, als sei sie noch immer bei uns. Sie war ein unglaublicher Mensch", so Caroline.

fme

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