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MÜNSTER: 365 Tage rund um die Erde

Münster im »Jahr der Geowissenschaften«

Münster im »Jahr der Geowissenschaften«

Was macht man, wenn man eine verständliche Kommunikation sowie kontroverse Dialoge zwischen Bürgern und Wissenschaftlern fördern und anregen möchte? Man gründet eine Initiative. So geschehen 1999 mit der Initiative »Wissenschaft im Dialog«. Die gemeinsam mit dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und deutschen Forschungsorganisationen rief das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) die Initiative ins Leben.

Seitdem wird jedes Jahr eine andere Wissenschaft in den Mittelpunkt der öffentlichen wie wissenschaftlichen Aufmerksamkeit gestellt. Nach dem »Jahr der Physik« und dem »Jahr der Lebenswissenschaften« erklärte Edelgard Bulmahn, Ministerin für Bildung und Forschung, das Jahr 2002 letzte Woche medienwirksam zum »Jahr der Geowissenschaften«.

Vielfältige Disziplinen

Was aber genau ist die Geowissenschaft? Wo die Interessen der Ressourcen-Nutzung mit dem Erhalt des Lebensraumes und dem Schutz der Umwelt in Konflikt treten, ist dieser Wissenschaftszweig gefragt.

Wie macht sich das Jahr der Geowissenschaften in der westfälischen Hochschulstadt bemerkbar? »Wir möchten den Dialog mit dem Bürger herstellen«, erklärt Prof. Gerd Schulte, Dekan des Fachbereiches Geowissenschaften an der Universität Münster.

So wurde am Sonntag die Ausstellung »Natürliche Bausteine in Münster« im Mineralogischen Museum eröffnet. Anhand des Doms oder des Schlosses wird die Bedeutung der Naturwerksteine als Baustoff verdeutlicht. Ganz international dahingegen präsentiert sich der im Wintersemester neu angebotene Studiengang »Geowissenschaften« mit den international anerkannten Studienabschlüssen »Bachelor« nach sechs und »Master« nach acht Semestern. »Hier sollen insbesondere die Fähigkeiten vermittelt werden, die sowohl in der technisch-anwendungsorientierten Praxis als auch in der Forschung gefordert werden«, so Schulte. (dg)

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