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Sicher durch das Weihnachtschaos: So finden Sie den richtigen Baum

Welcher Weihnachtsbaum ist der beste für Sie? Und was kostet er? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Arten vor und geben Tipps, worauf Sie bei Kauf, Transport und Lagerung achten sollten.

Von Felix Disselhoff

Ein deutsches Weihnachtsfest ohne den traditionellen Weihnachtsbaum? Laut einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist trotz der angespannten Wirtschaftslage ein echter Baum auch in diesem Jahr für fast zwei Drittel der Deutschen fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. Für 2009 rechnet die Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) mit dem Verkauf von 28 Millionen Weihnachtsbäumen.

Bäume werden teurer

Wo die Nachfrage steigt, steigt leider auch der Preis. Diese ökonomische Binsenweisheit gilt leider auch für die Ware Weihnachtsbaum: Die Bürger müssen für ihren Weihnachtsbaum tiefer in die Tasche greifen. Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) rechnet mit einem Preisanstieg von zehn Prozent. Grund seien gestiegene Anbaukosten und ein knapperes Angebot in ganz Europa, sagte ein AGDW-Sprecher.

Der laufende Meter werde im Schnitt zwei Euro teurer als 2008: bei der Nordmanntanne kostet er 18 bis 21 Euro, bei Blaufichten neun bis elf Euro, bei Fichten 6,50 Euro bis 8,50 Euro. Auch Tannengrün für Adventskränze und Gestecke werden teurer.

"Nordmanntannen werden in den kommenden Jahren weiterhin Mangelware sein", prognostiziert auch Peter Uehre vom Landwirtschaftsverband in Münster. Selbst wenn deutsche Produzenten ihre Kulturen vergrößert haben: Es dauere nun mal sieben bis acht Jahre, bis ein Baum die Wunschgröße von etwa zwei Metern erreicht habe. Und zumindest in den vergangenen Jahrzehnten hatte die Nordmanntanne der Blaufichte den Rang abgelaufen: Mindestens 75 Prozent der Bäume sind Nordmann.

Der Star: die Nordmanntanne

Allgemeines:

Tannen sind immergrüne Koniferen mit einzelstehenden Nadeln. Die Nordmanntanne ist ein Nadelbaum von kegelförmigem oder säulenförmigem Wuchs bis zu etwa 70 Metern Höhe, mit kräftigem, rundlichem Stamm. Sie hat kompakte, aufrechte zylindrische Zapfen auf den Wipfelzweigen.
Die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) benötigt 12-15 Jahre, um Zimmerhöhe zu erreichen; deshalb ist sie mit Abstand der teuerste Weihnachtsbaum.

Nadeln und Zweige:

Die Nordmanntanne zeichnet sich vor allem durch ihre hohe Nadelfestigkeit und ihre weichen glänzend-tiefgrünen, nichtstechende Nadeln aus. Ihre Zweige sind etagenartig angeordnet.

Haltbarkeit:

bis zu vier Wochen

Preis:

Die Nordmanntanne kostet aktuell pro Laufmeter zwischen 18 und 20 Euro

Die Edle: Nobilistanne

Allgemeines:

Die Edeltanne (Abies nobilis) liegt etwa auf dem gleichen Preisniveau wie die Nordmanntanne, ist aber noch länger haltbar. Den typischen Tannengeruch kann man noch intensivieren, indem man die kleinen Harzkügelchen anritzt.

Nadeln:

Sie hat weiche, silbrig bis blaugrüne Nadeln, die äußerst intensiv duften. Die etagenförmig angeordneten Zweige sind kräftig und eignen sich daher gut für schweren Baumschmuck.

Haltbarkeit:

Vier bis sechs Wochen

Preis:

Ab 18 Euro Pro Meter

Die Robuste: Blaufichte

Allgemeines:

Die Blaufichte (Picea pungens) hat einen blauen Schimmer in ihren grünen Baumnadeln. Dieser Schimmer ist jedoch von ihrer Spezies und auch von der Witterung abhängig und kann deshalb von Jahr zu Jahr variieren. Die Blaufichte ist ein Klassiker unter den Weihnachtsbäumen, weil sie stets edel und elegant aussieht. Sie wächst auf Zimmerhöhe in rund sieben Jahren.

Nadeln:

Aufgrund ihrer starken, gleichmäßig etagenförmig gewachsenen Äste ist sie besonders für schweren Baumschmuck und echte Kerzen geeignet. Ihre Nadeln stechen zwar stark, duften aber auch sehr intensiv.

Haltbarkeit:

Mit vier bis sechs Wochen Haltbarkeit liegt die Blaufichte etwas über der gemeinen Fichte - und ist deshalb auch teurer als ihre Verwandten.

Preis:

Ab 9 bis 11 Euro pro Meter

Der Klassiker: die gemeine Fichte

Allgemeines:

Im Gegensatz zur Tanne wachsen bei der Fichte die Zapfen hängend. Die Fichte (Picea abies) ist der preiswerteste Weihnachtsbaum, hat aber von allen Arten die geringste Haltbarkeit. Sie nadelt in beheizten Räumen schon nach wenigen Tagen. Zimmerhöhe erreicht sie schon nach 5-7 Jahren.

Nadeln:

Fichten haben nadelartige Blätter. Sie wachsen einzeln, spiralförmig um den Zweig. Allerdings nadelt der Baum - besonders in beheizten Räumen - schon sehr schnell. Dafür sind die Nadeln schön dunkelgrün und stechen nur mäßig.

Haltbarkeit:

Nur wenige Tage

Preis:

Die gemeine Fichte ist mit Preisen ab 6,50 bis 8,50 Euro pro Meter der billigste aller Weihnachtsbäume

Die Exotische: Douglasie

Allgemeines:

Ursprünglich im pazifischen Küstengebiet Nordamerikas wachsend ist die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) in Europa heute forstlich kultiviert. Sie ist ein immergrüner Nadelbaum mit regelmäßig aufgebauter, kegeliger Krone.

Nadeln:

Die Douglasie hat weiche, dünne Nadeln, die einen intensiven Zitrus-Duft verströmen. Sie hat eher dünne, biegsame Zweige und ist daher nur für leichten Weihnachtsbaumschmuck geeignet.

Haltbarkeit:

Mit bis zu sechs Wochen entspricht ihre Haltbarkeit in etwa der der Blaufichte

Preis:

Ab neun Euro pro Meter

Die Traditionelle: Weißtanne

Allgemeines:

Die Weißtanne (Abies alba silver), auch Elde- oder Silbertannen genannt, verdankt ihren Name der im Gegensatz zur Gemeinen Fichte auffallend weißgrauen Rinde.

Nadeln:

Sie hat dunkle, stumpfgrüne Nadeln und kräftige Äste. Die Nadeln sind am Ende stumpf und stechen deshalb kaum.

Haltbarkeit:

Bei richtiger Pflege hält der Baum bis zu sechs Wochen

Preis:

Ab 15 Euro pro Meter

Der Zweiglieferant: die Kiefer

Allgemeines:

Die Kiefer (Pinus sylvestris) ist ein einheimischer Nadelbaum mit anfangs kegeligem Wuchs und später flacher bis kugeliger Krone mit unregelmäßiger Beastung. Ihre Zapfen sind rundlich. Bekannter als ein Kiefernbaum sind in Deutschland Kiefernzweige für große und kleine Vasen. Aber auch der eher ungewöhnliche Kiefernbaum bleibt in der Wohnung lange frisch.

Nadeln:

Die Kiefer hat schöne, weiche Nadeln und oft einen interessanten Wuchs. Ihre Nadeln sind dunkelgrün und wesentlich länger als die der Fichten und Tannen und wirken weicher und buschiger. Sie stehen dicht zusammen und sind oft gekrümmt oder gedreht.

Haltbarkeit:

Vier bis sechs Wochen

Preis:

Ab neun Euro pro Meter

Warum lohnt ein Baum im Topf?

Natürlich gibt es auch noch viele andere Baumarten, die sich als Weihnachtsbäume eignen. Es handelt sich hier allerdings um Züchtungen. Ein Beispiel ist die Pazifische Edeltanne: Diese wirft selbst nach vier Wochen im beheizten Raum ihre Nadeln nicht ab.

Weihnachtsbäume im Topf


Wer auch beim Weihnachtsbaum an Nachhaltigkeit denkt, wählt den Baum im Topf. Dann allerdings sollte er nicht größer als 1,20 Meter sein. Das hat nichts mit der Deckenhöhe des Wohnzimmers zu tun, sondern mit den Wurzeln. Ist der Baum größer, passen die Wurzeln einfach nicht mehr in den Topf. Der optimale Topfbaum ist übrigens die Blautanne. Von einer eingetopften Nordmanntanne ist dagegen eher abzuraten: Sie hat einen besonders dicken Stamm und große Wurzeln. Um sie passgerecht zu machen, werden die Wurzeln oft gekürzt. Damit geht die Nordmanntanne nach wenigen Wochen ein.

Wo soll ich den Baum kaufen?

Weihnachtsbäume kann man in Forstwirtschaften, vor dem Supermarkt oder auf Bauernhöfen kaufen. Inzwischen ist es auch möglich, Bäume via Versandhaus und im Internet zu bestellen. Das Angebot der Baumarten und der Größen variiert je nach Anbieter, allerdings wird kein Verkäufer alle Baumsorten auf Lager haben.

Forstwirtschaften


Förster oder Forstamt sind der absolute Spartipp. Denn in den Wäldern werden im Unterholz Nachwuchs-Weihnachtsbäume gezüchtet. Da der Baumbestand in den Forstwirtschaften aber jedes Jahr ausgedünnt wird, haben Käufer hier noch die Chance auf einen gesunden Baum, der außerdem noch günstig ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass man beim Förster die fachkundige Beratung zu Baum und Pflege meist gleich mit erhält. Aber nicht vergessen: Festes Schuhwerk anziehen, denn die Bäume werden meist auf großen Flächen im Wald verkauft. Wenn es regnet, wird der Untergrund schlammig.

Supermarkt


Im Gegensatz zum Förster ist die Beratung beim Weihnachtsbaumverkauf vor dem Supermarkt eher dürftig. Auch sind die Stellflächen meist klein, so dass der Baumkäufer kaum Platz hat, den Baum mit entfalteten Zweigen genauer zu betrachten. Wer sich gern Zeit lässt und den Weihnachtsbaumkauf als Ritual ansieht, ist hier ebenfalls nicht gut aufgehoben. Zeit ist schließlich Geld. À propos Geld: Vor dem Supermarkt wrd sich die Preiserhöhung um 25 Prozent garantiert bemerkbar machen. Sparen kann man hier sicherlich nicht.

Bauernhof


Auf dem Land (oder am Stadtrand) gibt es natürlich noch die Baumverkäufe auf dem Bauernhof. Ohne Auto lohnt sich die Anfahrt jedoch nicht. Dafür sind in den Vorjahren die Preissteigerungen meist nur moderat gewesen. Wer den Kauf seines Weihnachtsbaumes gerne zelebriert, ist hier gut aufgehoben: Bei diesen Verkäufen kann man den ausgesuchten Baum oft auch gleich selber schlagen. Ein weiterer Vorteil: Der Baum kann vorher in voller Lebensgröße betrachtet werden - und auch die Frische ist so garantiert.

Versandhäuser oder Internet


Der Vorteil ist hier ganz klar: Baumkäufer müssen nicht lange mit der Suche des Weihnachtsbaums verbringen. Einfach per Mausklick ordern und anliefern lassen. Sorte, Größe und ähnliches kann man bequem auswählen, die gewünschte Qualität wird dann direkt an die Haustür geliefert. Die Expresslieferung macht es auch Unentschlossenen möglich, in letzter Minute den passenden Baum zu bekommen. Vorteil: Wer will, kann den passenden Weihnachtsschmuck gleich mitbestellen. Einige Anbieter liefern den Weihnachtsbaum sogar festlich geschmückt. Dafür ist aber die Frische nicht unbedingt gewährleistet.

Wie erkenne ich frische Ware?

Woran man einen frischen Weihnachtsbaum - also einen Baum, der erst vor kurzem geschlagen worden ist - erkennt, ist ganz einfach: An seiner Schnittstelle. Je heller sie ist, desto frischer ist auch der Baum.

Harz-Test


Um die Frische des Baumes festzustellen, kann man auch mit der Hand die Nadeln berühren. Nicht drüber streichen, sondern richtig mit der Hand umgreifen und die Hand dann langsam abziehen. Wenn auf der Haut ein intensiver Harzgeruch bleibt und die Hand sich klebrig vom Harz anfühlt, ist der Baum noch frisch.

Wie transportiere ich den Baum richtig?

Weihnachtsbäume sollten für den Transport gut verpackt werden - wäre doch schade, wenn Zweige abknicken. Am besten transportiert man den Baum in einem Netz. Üblicherweise wird der ausgesuchte Weihnachtsbaum schon beim Verkaufsstand durch ein Gestell gezogen, das ihn sicher mit einem Netz umschließt. Außerdem gehört der Baum zum Transport ins Inneren des Autos. Auf dem Dachgepäckträger würde er durch den Fahrtwind zu viel Feuchtigkeit verlieren und so schneller austrocknen. Bleibt trotzdem keine andere Transportart übrig hilft nur eines: Den Baum richtig gut einwickeln.

Gut fixieren


Bei einem Transport auf dem Dachträger müssen die Spanngurte um den Stamm - und nicht um die Äste - geschlungen und festgezurrt werden. So kann man verhindern, dass der Baum verrutscht oder herunterfällt. Außerdem muss der Fahrer immer freie Sicht haben - der Baum darf also nicht nach vorne oder an den Seiten über das Dach hinausragen. Steht er nach hinten mehr als einen Meter über das Heck hinaus, muss er mit einem roten Tuch markiert werden. Wichtig: Damit der Fahrtwind keine Äste abknicken kann, gehört die Spitze des Baums nach hinten.

Auch beim Transport im Wageninneren sollte der Baum dem Fahrer nicht die Sicht nehmen. Wenn sich die Heckklappe nicht vollständig schließen lässt, muss sie mit Hilfe eines Spanngurts fixiert werden. Dann kann sie nicht gegen den Stamm schlagen und ihn beschädigen.

Wie lagere ich den Baum?

Bis der Baum als Prachtstück im Wohnzimmer steht und weihnachtlich erstrahlt, bleibt er meist einige Tage oder Wochen stehen. In dieser Zeit sollte er unbedingt an einem kühlen Ort wie Garage oder Keller gelagert werden. So gewöhnt sich der Weihnachtsbaum schon langsam an die wärmeren Temperaturen innen und bleibt auch länger frisch. Achtung: Den Baum nicht gleich nach dem Kauf ins Wohnzimmer stellen. Sonst bekommt der Baum einen "Wärmeschock" und nadelt schneller.

Wässern nicht vergessen


Eine Kunst für sich ist das richtige Entfernen des Transportnetzes: Schneiden Sie das Netz von unten nach oben auf und streifen Sie es auch von unten nach oben ab.

Der Baum sollte möglichst stehend - mit dem Stumpf in einem Wassereimer stehend - gelagert werden. So bekommt der Baum Feuchtigkeit und die Zweige knicken nicht ab. Zusätzlich sollte ein Stück von ungefähr zwei Zentimetern Länge vom Stumpf abgesägt werden. Alternativ können auch etwa zwei Zentimeter Rinde am Stumpf entfernen werden. Dadurch werden die Leitungsbahnen des Baumes wieder freigelegt, die zuvor eingetrocknet sind und er kann wieder ausreichend Feuchtigkeit aufnehmen.

Wie soll ich den Baum aufstellen?

Nachdem der Weihnachtsbaum sich durch die Lagerung einige Tage an die wäremere Innentemperatur gewöhnt hat, darf er in die gute Stube. Deshalb gilt auch für Last-Minute-Käufe: Mindestens einen halben Tag für die Eingewöhnung an einem kühlen Ort einplanen - sonst wirft er innerhalb kürzester Zeit seine Nadeln ab.

Sicherer Stand


Packen Sie den Baum in einen Ständer, in dem der Baum fest und sicher steht. Weder Baum noch Ständer dürfen kippeln, sonst ist die Gefahr eines späteren Weihnachtsbaumbrandes zu groß.

Achtung: Spitzen Sie den Baum auf keinen Fall an. Besorgen Sie sich notfalls einen anderen Ständer. Durch das schräge Abschneiden werden die Leitungsbahnen des Baumes zerstört, er kann kaum noch Wasser aufnehmen.

Wie verhindere ich lästiges Nadeln?

"Eeeeeeerna, der Baum nadelt!" - Wer lange Freude an seinem Weihnachtsbaum haben will, sollte den Baum in einen Ständer packen, der mit Wasser befüllt wird. Dadurch ist für konstante Feuchtigkeit gesorgt und der Baum bleibt länger schön. Bei Trockenheit schließen sich die Leitungsbahnen des Baumes und er verliert an Kraft.

Nicht zu nah an die Heizung


Um die Nadelhaftung zu verlängern, kann man zusätzlich Frischhaltemittel aus einem Blumengeschäft oder aus dem Gartencenter ins Wasser geben. Auch eine kräftige Prise Salz hilft. Außerdem sollte man den Standort nicht dicht an einer Heizung oder gar unter einer Lampe wählen. Auch dadurch trocknet ein Weihnachtsbaum schneller aus.

Der Geheimtipp: Mondbäume

So verschieden wie die Bäume gewachsen sind, sind auch die Geschmäcker der Kunden. So gibt es nicht nur den Bio-Baum, der garantiert ohne Maschinen- und Spritzmittel-Einsatz gewachsen sein soll. Ein Geheimtipp sind die sogenannten "Mondbäume". Sie müssen drei Tage vor dem elften Vollmond geschlagen werden. Dann soll das Wasser in die Bäume schießen und für längere Haltbarkeit der Nadeln sorgen.

Doch dies ist genau wie alle möglichen Hausmittelchen als Zusätze im Wasser eine Glaubensfrage. Bewiesen ist aber laut Peter Uehre, dass die Freude am Christbaum länger währt, wenn er immer Wasser hat. "Das können schon einige Liter pro Tag sein", sagt er. Und ein Tipp von Blödtner-Piske: "Wenn der Schmuck es zulässt, kann man den Baum auch von oben mit einer Sprühflasche befeuchten. Tannen nehmen nämlich auch über die Nadeln Wasser auf."

Wie schütze ich den Baum vor Feuer?

Brennende Kerzen haben schon so manchen Weihnachtsbaum in Flammen aufgehen lassen. Um das zu verhindern, sollten die Kerzen am Baum von hinten nach vorn und von oben nach unten angezündet werden.

So kommen Zweige und Kleidung nicht mit dem Feuer in Berührung. Außerdem sollte der Weihnachtsbaum sicher stehen und genügend Abstand zu brennbaren Gegenständen haben. Kerzen am Baum sollten so platziert werden, dass darüberliegende Zweige nicht in das Feuer hängen. Das Löschen der Kerzen erfolgt von vorn nach hinten und von unten nach oben.

Lassen Sie brennende Kerzen außerdem nicht unbeaufsichtigt. Kerzen und Gestecke brauchen eine feuerfeste Unterlage. Sicherheitshalber sollten in der Nähe ein Eimer oder eine Bodenvase mit Wasser bereitstehen. Noch effektiver sind Feuerlöscher mit einem Wasser-Schaum-Gemisch. Vor dem Schlafengehen oder dem Verlassen der Wohnung müssen alle Kerzen gelöscht und elektrische Beleuchtungen ausgeschaltet werden.

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